Greuther Fürth: Stefan Leitl zieht die richtigen Joker

Schon zwölf Torbeteiligungen von Einwechselspielern

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 18.03.20 | 17:33

Stefan Leitl

Stefan Leitl verfügt augenscheinlich über ein glückliches Händchen. © imago images / Zink

Mit 36 Punkten auf Rang fünf stehend kann man bei Greuther Fürth in der aktuellen Zwangspause auf positiv verlaufende 25 Spieltage zurückblicken. Obwohl zuletzt das Verletzungspech heftig zugeschlagen hat, ist das Kleeblatt bei einer Fortsetzung der Saison frei von Abstiegssorgen. Seinen Anteil daran hat natürlich auch Trainer Stefan Leitl, der insbesondere während einer Partie oft die richtigen Maßnahmen ergreift.

Denn schon zwölf Torbeteiligungen gehen auf das Konto von eingewechselten Spielern, die damit fast an einem Drittel der 37 Fürther Treffer direkt beteiligt waren. Nur der VfB Stuttgart (18) und Hannover 96 (13) weisen einen höheren Wert auf. In Fürth ist es indes nichts Neues, dass die Joker stechen. Schon vergangene Saison verbuchten die eingewechselten Spieler 15 Torbeteiligungen, darunter fünf in den 14 Spielen unter Trainer Leitl.

Neun verschiedene Joker stechen

In 39 Ligaspielen unter der Regie von Leitl steht Fürth somit bei 17 Torbeteiligungen von Einwechselspielern. Herausragend ist dabei die Quote von Jamie Leweling, der in der laufenden Saison bei elf Einwechslungen auf drei Tore und eine Vorlage kommt. Auch Daniel Keita-Ruel mit einem Tor und einem Assist bei sechs Einwechslungen sowie Timothy Tillman, der bei seinem einzigen Joker-Einsatz gleich zwei Treffer vorlegte, waren 2019/20 von der Bank kommend mehr als an einem Tor beteiligt.

In seinem guten Jahr als Fürther Cheftrainer schickte Leitl insgesamt schon neun verschiedene Joker aufs Feld, die entweder als Torschütze oder als Vorlagen stachen. Das spricht dafür, dass der 42 Jahre alte Fußball-Lehrer oft die passenden Maßnahmen ergreift und dabei keineswegs über den einen, regelmäßig erfolgreichen Top-Joker verfügt.