Greuther Fürth: Verkauf von Hrgota kein Tabu

Bisher keine Angebote

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Freitag, 28.08.2020 | 09:09
Branimir Hrgota von Greuther Fürth

Die Fans wollen Branimir Hrgota weiter für das Kleeblatt treffen sehen. ©Imago images/Zink

Nach einer sorgenfreien Saison, in der die SpVgg Greuther Fürth sogar zeitweise auf die Aufstiegsplätze schielte, könnte es jetzt eigentlich weiter nach oben gehen für das Kleeblatt. Das gilt umso mehr, als das bis auf Maximilian Wittek kein Stammspieler abgegeben wurde. Dass sich das noch ändert, mag Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi nicht ausschließen.

Konkret bezieht sich der 49-Jährige auf Stürmer Branimir Hrgota, der noch ein Jahr Vertrag hat. „Ab einem bestimmten Angebot müssen wir uns immer Gedanken machen“, sagte Azzouzi gegenüber „nordbayern.de„. Zum einen sei aber noch kein Angebot für den 27-Jährigen eingegangen, zum anderen wollen die Franken ihren besten Scorer auch nicht unter Wert abgeben.

Reicht Nielsen allein?

Hrgota selbst gibt an, sich keine Gedanken zu machen, sondern seine Führungsrolle im Team anzunehmen: „Ich muss viel mit den Jungs reden, ich will Verantwortung übernehmen.“

Noch bleiben etwa sieben Wochen auf dem Transfermarkt, in denen die Anhänger trotz allem noch um ihren gefährlichsten Mann bangen müssen. Sollte er gehen, bliebe von einem in der Vorsaison mit Hrgota, Daniel Keita-Ruel und Harvard Nielsen nur letzterer übrig.

Auf den Norweger könnte sich Trainer Stefan Leitl durchaus verlassen, traf er doch immerhin siebenmal und lieferte vier Assists. Dabei kam er in neun Spielen von der Bank, wich zudem oft aus dem Sturmzentrum in eine hängende Position aus.

Hinter ihm stünde aber nur noch Bayernliga-Neuzugang Dickson Abiama zur Verfügung. Einen Teil einer möglichen Ablöse müsste Azzouzi also sicherlich reinvestieren. Wie die Vergangenheit – insbesondere die Beispiele Hrgota und Nielsen – gezeigt hat, hat er dabei aber oft ein gutes Händchen.