Greuther Fürth: Zwischen Zufriedenheit und Hadern

In Hannover war mehr als ein Remis drin

Stefan Leitl an der Seitenlinie

Auch ein „Dreier“ wäre für Stefan Leitls Fürther in Hannover möglich gewesen. ©Imago Images/Joachim Sielski

Sieben Punkte aus den ersten vier Spielen hätte man bei Greuther Fürth vor dem Start in die neue Saison, als rund um den Ronhof eine gewisse Skepsis deutlich zu spüren war, wohl recht schnell unterschrieben. Blickt man nun zurück auf die ersten Partien, bleibt als Fazit aber, dass sogar mehr drin gewesen wäre.

Das Auftaktspiel gegen Erzgebirge Aue ging bei mangelndem Abschlussglück auf eigener und hoher Effizienz auf gegnerischer Seite unglücklich mit 0:2 verloren, ehe beim FC St. Pauli (3:1) und gegen Jahn Regensburg (1:0) verdiente Siege gelangen – den schwachen Auftritt im DFB-Pokal beim MSV Duisburg einmal außen vor gelassen.

Im Endeffekt ein gerechtes Unentschieden. (Mergim Mavraj)

Und am gestrigen Samstag wäre für Fürth bei Hannover 96 am Ende mehr als ein 1:1 drin gewesen. Branimir Hrgota und Tobias Mohr ließen in der Schlussphase beste Konterchancen zum Siegtreffer liegen, sodass es beim Unentschieden blieb. Ein Ergebnis, das unter dem Strich aber in Ordnung ging: „Es gab Phasen, in denen wir gedrückt haben, aber auch Phasen, in denen Hannover mehr vom Spiel hatte – im Endeffekt also ein gerechtes Unentschieden“, fasste Routinier Mergim Mavraj die Begegnung auf der vereinseigenen Webseite gut zusammen.

Schwierige Auswärtsspiele warten

Trainer Stefan Leitl haderte zwar auch ein wenig mit dem verpassten Siegtor, teilte Mavrajs Sichtweise aber weitgehend und war insgesamt sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge: „Am Ende darf es hier, wenn überhaupt, nur einen Sieger geben – und das ist meine Mannschaft. Das ist uns leider nicht geglückt – dennoch: Großes Kompliment für eine richtige gute Leistung.“

Vor der Länderspielpause geht es für die SpVgg nun zu Arminia Bielefeld. Beim aktuellen Tabellenführer, der am heutigen Sonntag aber noch verdrängt werden kann, bietet sich Fürth dann schon die Möglichkeit, sich im vorderen Drittel festzusetzen – und mit Blick auf die folgenden Auswärtsspiele beim VfB Stuttgart (7. Spieltag) und beim Hamburger SV (9. Spieltag) würde auch ein kleines Polster nach unten nicht schaden.

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