Hamburger SV: Die Liste der Streichkandidaten wird kürzer

Abgang von Bobby Wood wohl fix

Bobby Wood

Kommende Saison nicht mehr im HSV-Trikot: Bobby Wood (r.) © Imago / Michael Schwarz

Update (14:30 Uhr):
Laut übereinstimmenden Medienberichten von mopo und Bild ist der Wechsel von Bobby Wood nach Hannover in trockenen Tüchern. Wood wird demnach zunächst für ein Jahr verliehen, der HSV kassiert eine Leihgebühr. Hannover soll sich zudem eine Kaufoption gesichert haben.

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Sportlich läuft es in der Vorbereitung zwar noch nicht rund, wie das 1:5 im Testspiel am Freitag gegen Aarhus GF deutlich vor Augen geführt hat, doch abseits des grünen Rasens kommt der Hamburger SV bei seinen Personalplanungen stetig voran. Nachdem die zuvor dünn besetzten Flügel mit Khaled Narey und Jairo Samperio verstärkt werden konnten, wird auch die Liste der Verkaufskandidaten kürzer.

Denn nach dem ablösefreien Abgang von Alen Halilovic, der dem HSV in den kommenden beiden Jahren mindestens vier Millionen Euro Gehalt spart, wird auch Bobby Wood seine Zelte in Hamburg zeitnah abbrechen. Schon am heutigen Montag soll nach übereinstimmenden Medienberichten der Wechsel des US-Nationalspielers zu Hannover 96 über die Bühne gehen.

Ein Quartett soll noch gehen

Nach wochenlangem Hin und Her haben sich beide Vereine auf ein Leihgeschäft inklusive Kaufoption geeinigt. Für die einjährige Ausleihe überweist Hannover laut Bild eine Leihgebühr von 1,2 Millionen Euro und könnte Wood dann im nächsten Sommer für weitere 7,5 Millionen Euro fest verpflichten.

Mit Kyriakos Papadopoulos, Filip Kostic, Albin Ekdal und Mergim Mavraj sind es nach dem Wood-Abgang dann nur noch vier Spieler, für die ein neuer Klub gesucht wird. Während beim ausgemusterten Mavraj auch eine Vertragsauflösung im Raum steht, soll das übrige Trio möglichst hohe Ablösen generieren.

Am besten stehen die Chancen in diesem Zusammenhang bei Ekdal, der eine gute WM gespielt hat. Für den schwedischen Mittelfeldmann gibt es zum einen mehrere Interessenten aus Italien, zum anderen soll auch Sporting Lissabon stark interessiert sein. Und die Portugiesen sollen sich laut der Morgenpost sogar schon in fortgeschrittenen Gesprächen mit Ekdal befinden.

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