Hamburger SV: Hannover an Bobby Wood interessiert

96er planen Leihe mit Kaufoption

Bobby Wood

Vor dem Absprung beim HSV? Bobby Wood © Imago / Norbert Schmidt

Mit Christoph Moritz (1. FC Kaiserslautern) sowie den Talenten Manuel Wintzheimer (FC Bayern München) und David Bates (Glasgow Rangers) hat der Hamburger SV bislang erst drei ablösefreie Neuzugänge präsentieren können. Nicht ohne Grund, denn ohne zusätzliche Einnahmen sind für die Hanseaten auf dem Transfermarkt keine großen Sprünge drin.

Und zusätzliches Geld wird nicht durch den Verkauf weiterer Anteile an Investor Klaus-Michael Kühne angestrebt, wie Klubboss Bernd Hoffmann gegenüber dem NDR deutlich machte und damit einem Vorstoß Kühnes schnell den Wind aus den Segeln nahm.

Bislang spülen nur Luca Waldschmidt (SC Freiburg), Andre Hahn (FC Augsburg) und Christian Mathenia (1. FC Nürnberg) zusammen rund 8,5 Millionen Euro in die Kassen, wohingegen andere Verkaufskandidaten noch keinen neuen Klub haben. Das gilt insbesondere für Walace, Albin Ekdal, Kyriakos Papadopoulos und Filip Kostic, für die sich der HSV jeweils eine hohe Ablöse erhofft.

Wood offenbar Breitenreiters Wunschspieler

Und auch Bobby Wood würde man in Hamburg nach einem enttäuschenden Jahr bei passenden Konditionen keine Steine in den Weg legen. Für den US-Nationalspieler, der im vergangenen Jahr seinen Vertrag bis 2021 verlängerte, hielt sich das Interesse anderer Klubs bisher allerdings in Grenzen.

Nun aber soll laut „Kicker“ (Ausgabe 48/2018 vom 11.06.2018) Hannover 96 eine Verpflichtung Woods anstreben, der als Wunschspieler von 96-Trainer Andre Breitenreiter gilt.

Hannover würde den 25-Jährigen offenbar gerne inklusive einer Kaufoption ausleihen. Offen, ob man in Hamburg mit diesem Modell leben könnte. Zwar fiele Woods auch nach dem Abstieg stattliches Gehalt weg, doch eine Leihgebühr würde den Spielraum des HSV nur geringfügig erweitern.

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