Hamburger SV: Lasogga und Jung bereiten Sorgen

Einsatz des Duos im Pokal fraglich

Pierre Michel Lasogga und Gideon Jung im Training

Fehlen womöglich im Pokal: Pierre-Michel Lasogga (l.) & Gideon Jung (Mitte)©Imago/Michael Schwarz

Der Hamburger SV hat die große Chance verpasst, sich an der Tabellenspitze abzusetzen. Anstatt mit einem Sieg bei Arminia Bielefeld den Vorsprung auf Platz drei auf neun Punkte auszubauen, verloren die Hanseaten bei Arminia Bielefeld mit 0:2. Aufgrund des direkten Duells zwischen dem FC St. Pauli und dem 1. FC Union Berlin wird das Polster auf den Relegationsplatz am Montagabend auf mindestens fünf, vielleicht sogar auf drei Zähler schmelzen.

Ungeachtet des höchst unglücklichen Spielverlaufs in Bielefeld mit einem berechtigten Platzverweis für Gotoku Sakai bereits in der zwölften Minute sowie einem irregulären Gegentreffer zum 0:1 nur sieben Minuten später richtete sich beim HSV am Samstagabend der Fokus auch schon auf die nächste Aufgabe, die bereits am Dienstag wartet, wenn der 1. FC Nürnberg im Rahmen des Pokal-Achtelfinales im Volksparkstadion gastiert.

Mit Blick auf die Partie gegen den Tabellenvorletzten der Bundesliga muss Trainer Hannes Wolf allerdings um mehrere Eckpfeiler bangen. Während klar ist, dass Kapitän Aaron Hunt nach seinem Muskelfaserriss ausfällt, stehen auch hinter Pierre-Michel Lasogga und Gideon Jung Fragezeichen.

Jung zur Pause ausgewechselt

Torjäger Lasogga nahm in Bielefeld zwar auf der Bank Platz, fehlte aber aufgrund von Wadenproblemen im Kader. Ohne den neunfachen Torschützen der laufenden Saison ging dem Hamburger Offensivspiel die letzte Durchschlagskraft ab. Dementsprechend groß ist die Hoffnung, dass Lasogga gegen Nürnberg wieder mitwirken kann.

Wir müssen von Tag zu Tag schauen. (Hannes Wolf)

„Wir müssen von Tag zu Tag schauen“, konnte Coach Wolf gegenüber der Morgenpost aber nach der Begegnung in Bielefeld noch keine seriöse Prognose abgeben. Das galt ebenso für Gideon Jung, der zur Pause mit muskulären Problemen in der Kabine geblieben war. Möglich, dass für den Innenverteidiger nach langer Verletzungspause die Belastung mit zwei Spielen innerhalb von vier Tagen noch zu groß war.