Hamburger SV: Leo Lacroix könnte noch gehen

Der FC Sion wirbt um den Innenverteidiger

Leo Lacroix

Im Fokus des FC Sion: Leo Lacroix © Imago / Philipp Szyza

Mit Christoph Moritz (SV Darmstadt 98) und Matti Steinmann (Vendsyssel FF) hat der Hamburger SV kurz vor Transferschluss noch zwei Akteure mit wenig Aussicht auf Einsatzzeiten auf Leihbasis abgegeben. Obwohl auf dem deutschen Transfermarkt seit Donnerstagabend bis 1. Juli nichts mehr geht, könnte dem Duo aber noch ein weiterer Abgang folgen.

Schon seit einigen Tagen wird spekuliert, dass der vom AS St. Etienne nur ausgeliehene Leo Lacroix, an dessen feste Verpflichtung nach jetzigem Stand nicht gedacht ist, den HSV vorzeitig verlassen könnte.

Lacroix mit Vergangenheit beim FC Sion

Für den Innenverteidiger, der sich in Hamburg hinter Rückkehrer Gideon Jung, Rick van Drongelen, David Bates und auf absehbare Zeit wohl auch hinter Kyriakos Papadopoulos anstellen müsste, ist noch ein Wechsel in einige Ligen außerhalb Deutschlands mit anderen Transferzeiten möglich. So könnte der 26-Jährige auch noch bis 15. Februar in seine Schweizer Heimat zurückkehren, was aktuell nicht unwahrscheinlich ist.

Denn mit dem FC Sion gibt es einen konkreten Interessenten aus der Schweizer Super League, dessen Boss Christian Constantin gegenüber dem Boulevard Blatt „Blick“ bereits bestätigt hat, sich mit Lacroix zu beschäftigen.

Für diesen wäre ein Engagement in Sion die Rückkehr zu den Wurzeln. Bereits zwischen 2009 und 2016 lief Lacroix für Sion auf und schaffte dort vor seinem Wechsel nach St. Etienne den Sprung zum Profi. Sollte sich Lacroix für einen Wechsel in die Heimat entscheiden, wäre der HSV wohl dazu bereit, die Leihvereinbarung mit St. Etienne vorzeitig zu lösen.