Hamburger SV: Suleiman Abdullahi als Nachfolger von Fiete Arp?

Braunschweiger Angreifer wohl ein Thema

Suleiman Abdullahi

Ein Kandidat für den HSV-Sturm: Suleiman Abdullahi © Imago / Hübner

Mit Kyriakos Papadopoulos, Albin Ekdal und Filip Kostic stehen beim Hamburger SV noch drei namhafte Profis zum Verkauf, deren Abgänge den Gehaltsetat deutlich entlasten und zumindest im Falle von Papadopoulos auch eine stattliche Ablöse einbringen sollen.

Ekdal und Kostic könnten zwar vermutlich teurer verkauft werden, doch die Ablösesummen für die WM-Fahrer ginge bis zu einer bestimmten Höhe an Investor Klaus-Michael Kühne, der beide Spieler einst finanzierte. Und laut „Kicker“ (Ausgabe 59/2018 vom 19.07.2018) rechnet man beim HSV nicht damit, dass besagte Grenze überschritten wird, sodass die Verkäufe von Ekdal und Kostic nur Gehalt sparen, aber keine Ablösen bringen werden.

Anders als ein Verkauf von Fiete Arp, der für 2019 schon beim FC Bayern München im Wort steht und nun sofort zum Rekordmeister wechseln soll anstatt in einem Jahr ablösefrei zu gehen. Der Poker zwischen beiden Klubs wurde nun wohl wieder aufgenommen, wobei offen ist, ob der HSV mit seiner Forderung von fünf Millionen Euro und die Bayern mit ihrem bisherigen Angebot von 2,5 Millionen Euro auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Geht Arp, soll ein neuer Stürmer kommen

Laut Bild soll noch in dieser Woche eine Entscheidung fallen, wovon dann auch die weiteren Planungen des HSV in Sachen Angriff abhängen. Denn ohne Arp wären die Hanseaten mit Pierre-Michel Lasogga und Manuel Wintzheimer in vorderster Front nur sehr dünn besetzt, sodass bei einer Einigung mit den Bayern voraussichtlich noch ein neuer Stürmer käme.

Ein heißer Kandidat ist nach Informationen der „Bild“ Suleiman Abdullahi, der mit Eintracht Braunschweig in die 3. Liga abgestiegen ist und dort als Nicht-EU-Ausländer nicht spielberechtigt ist. Ein Wechsel des 21-jährigen Nigerianers ist somit noch zu erwarten, wobei Interessenten wie der 1. FC Nürnberg und der FC St. Pauli aufgrund einer Ablöseforderung von einer Million Euro bereits abgewunken haben.

Der HSV wäre nach jetzigem Stand bei Abdullahi, der vergangene Saison auf sieben Tore und fünf Vorlagen kam, somit weitgehend konkurrenzlos und hätte bei einem Arp-Verkauf auch das Geld, um den Transfer zu stemmen.

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