Hannover 96: Chancen bei Kevin Stöger?

Österreichischer Spielmacher offenbar auf der Wunschliste

Kevin Stöger

In der 2. Liga zuletzt für den VfL Bochum am Ball: Kevin Stöger. © imago images / Team 2

In den vergangenen Tagen wurde von Linton Maina über Sebastian Soto, Hendrik Weydandt und Waldemar Anton bis hin zu Marvin Ducksch vor allem darüber spekuliert, welche Spieler Hannover 96 am Ende dieser Saison verlassen könnten. Klar scheint, dass sich der eine oder andere schmerzhafte Abgang kaum wird vermeiden lassen. Auch deshalb nicht, weil sich 96 ja auch verstärken möchte und ohne außerplanmäßige Einnahmen etwa in Form von Transfererlösen kaum zu nennenswerten Investitionen in der Lage wäre.

Nichtsdestotrotz hält die sportliche Leitung um Trainer Kenan Kocak und Sportdirektor Gerhard Zuber natürlich Ausschau nach potentiellen Neuzugängen. In diesem Zusammenhang soll nach Informationen der „Neuen Presse“ (Ausgabe vom 17.04.2020) mit Kevin Stöger ein Akteur ins Blickfeld gerückt sein, dessen Verpflichtung fraglos ein Coup wäre.

Kreuzbandriss gegen Hannover bremst Stöger aus

Den österreichischen Mittelfeldspieler von einer Zukunft in Hannover zu überzeugen, wäre auf jeden Fall ein Meisterstück von Kocak und Zuber. Schließlich hat Stöger in den vergangenen knapp zwei Jahren seit seinem Wechsel vom VfL Bochum zu Fortuna Düsseldorf seine Qualitäten in der Bundesliga eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Der 26-Jährige meldete sich nach der Winterpause auch in bemerkenswert guter Form von einem just beim Düsseldorfer 2:1-Sieg gegen Hannover am letzten Spieltag der vergangenen Saison erlittenen Kreuzbandriss zurück. Ohne diese Verletzung wäre der Spielmacher für die Fortuna wohl schon im vergangenen Sommer nur schwerlich zu halten gewesen sein, soll laut „Kicker“ (Ausgabe 33/2020 vom 16.04.2020) doch unter anderem der AS Rom angeklopft haben.

Nun läuft Stögers Vertrag aus und die damit verbundene Ablösefreiheit macht den langjährigen Junioren-Nationalspieler Österreichs natürlich für zahlreiche Vereine interessant. Auch in Düsseldorf hofft man noch auf eine Verlängerung, wofür aber der Klassenerhalt in der Bundesliga als Voraussetzung gilt. Auch deshalb ist schwer vorstellbar, dass sich Stöger konkret mit einem Wechsel nach Hannover und damit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in die 2. Liga auseinandersetzen wird.