Hannover 96: Dennis Aogo ohne Perspektive?

Auch Matthias Ostrzolek spielt offenbar keine große Rolle mehr

Dennis Aogo

Dennis Aogo hat die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen können. © imago images / Joachim Sielski

Auch wenn Klubboss Martin Kind die zuletzt kursierenden Gerüchte um eine bevorstehende Ablösung von Sportdirektor Jan Schlaudraff gegenüber dem Sportbuzzer dementiert hat, gibt es weiterhin Spekulationen, dass sich Hannover 96 auf der Ebene der sportlichen Leitung auf absehbare Zeit breiter aufstellen könnte. Kurzfristig bleibt aber Schlaudraff in der Verantwortung und ist damit auch maßgeblich an den Planungen für die Rückrunde beteiligt.

Noch hat sich in dieser Hinsicht nichts getan, doch dass sich 96 auf der einen oder anderen Position um Verstärkungen bemüht, die idealerweise direkt weiterhelfen sollen, gilt als sicher. Um das aktuell eher überschaubare Budget für Winterneuzugänge zu erhöhen, wäre es indes hilfreich, würden im Gegenzug auch Spieler den Verein verlassen.

Kandidaten für einen winterlichen Abschied aus Hannover gibt es einige. Darunter befinden sich offenbar auch zwei der erfahrensten Akteure im Kader. Denn nach Informationen der Bild spielen Dennis Aogo und Matthias Ostrzolek in den Überlegungen für das neue Jahr keine große Rolle mehr. Beide besitzen nur noch einen Vertrag bis zum Ende der Saison und könnten nun bereits im Januar gehen, sollte sich ein anderer Verein finden.

Aogo und Ostrzolek erst mit vier Einsätzen

Gerade die Personalie Aogo dürfte dann als Missverständnis in die 96-Geschichtsbücher eingehen. Erst Anfang September als vermeintlicher Stabilisator aus der Arbeitslosigkeit geholt, brachte es der Ex-Nationalspieler lediglich auf vier Einsätze und plagte sich länger mit Achillessehnenproblemen herum. Möglich, dass nun gar kein fünftes Spiel im 96-Trikot mehr hinzukommt.

Ebenfalls auf nur vier Einsätze im abgelaufenen Halbjahr kann der 2017 vom Hamburger SV gekommene Ostrzolek zurückblicken, der auf der linken Abwehrseite mit Miiko Albornoz und Jannes Horn bereits zwei Konkurrenten hat. Dass sich Hannover dennoch mit Anthony Jung (Bröndby IF) beschäftigen soll, lässt die Unzufriedenheit der Verantwortlichen in diesem Bereich erahnen, sodass eine komplette Neuaufstellung nicht ausgeschlossen scheint.

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