Hannover 96 in Berufung gegen Zuber

Verein will Entfristung des Sportchefs nicht akzeptieren

Gerhard Zuber von Hannover 96

Sportchef Gerhard Zuber soll bleiben, aber nicht unbefristet. ©Imago images/Joachim Sielski

Hannover 96 legt Berufung gegen seinen eigenen Sportchef Gerhard Zuber ein. Zuber hatte im vergangenen Jahr gegen den Verein geklagt und Recht bekommen: Der befristete Vertrag Zubers wurde als ungültig erkannt und in einen unbefristeten umgewandelt.

Zusammenarbeit weiter gewünscht

Trotz des Rechtsstreits und auch Mobbingvorwürfen Zubers gegen die Niedersachsen wurde er im Anschluss nach der Freistellung von Jan Schlaudraff wieder mit der Kaderplanung und anderen Aufgaben betraut.

„Wir legen Berufung ein Wenn wir das Urteil annehmen würden, hätte es Auswirkungen für alle Vereine. Dann wären wir nicht handlungsfähig“, wird Präsident Martin Kind im „Sportbuzzer“ zitiert.

Würde die Entfristung von Sportdirektoren und anderen Funktionsträgern im Profifußball Schule machen, wäre das eine einschneidende Veränderung zu Ungunsten der Vereine, so die Befürchtung. Auf sportliche Krisen könnte so nicht mehr mit Personalwechseln reagiert werden.

Auch wenn das Verfahren zwischen Klub und Angestelltem nun in die nächste Runde geht, soll die Zusammenarbeit grundsätzlich weitergehen. Kind hoffe sogar, dass Zuber auch in der nächsten Saison bei 96 bleibt.

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