Hannover 96: Jaka Bijol als nächster Sechser im Gespräch

Ein weiterer Interessent für Marvin Ducksch?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 11.09.20 | 10:06
Gerhard Zuber

Gerhard Zuber verfolgt auf der Suche nach Verstärkung mehrere Spuren. © imago images / Joachim Sielski

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass sich Hannover 96 noch auf der Suche nach Verstärkung für die Innenverteidigung und das defensive Mittelfeld befindet. Entscheidend vorangekommen sind die Verantwortlichen um Sportchef Gerhard Zuber und Trainer Kenan Kocak dabei aber jeweils noch nicht. Während die 2. Bundesliga auf den aktuell als Wunschkandidaten für die Innenverteidigung ausgemachten Simon Falette (Eintracht Frankfurt) offenbar nur wenig Reiz ausübt, beißt 96 in Sachen Sechser bei den abgebenden Vereinen auf Granit.

Darmstadt 98 will Victor Palsson ebenso wenig abgeben wie Djurgardens IF beim norwegischen Nationalspieler Frederik Ulvestad wohl nur bei einer lukrativen Offerte gesprächsbereit wäre.

Kein Kommentar von Zuber

Nach Informationen des kicker hat Hannover nun aber noch einen weiteren defensiven Mittelfeldspieler im Blick. Der slowenische Nationalspieler Jaka Bijol soll ein Kandidat für eine Ausleihe sein. Der 21-Jährige steht bei ZSKA Moskau noch bis 2023 unter Vertrag, ist aber kein Stammspieler. Bijol bestritt seit seinem Wechsel von Rudar Velenje nach Moskau im Sommer 2018 zwar 52 Spiele in der russischen Premier Liga, stand dabei allerdings nur 16 Mal in der Startelf.

Der Sportchef zur Spielersuche
„ Wir lassen uns nicht unter Druck setzen. ”
Gerhard Zuber

„Wir gucken auf dieser Position und suchen eine Lösung. Wir halten Augen und Ohren offen, lassen uns aber nicht unter Druck setzen“, wollte Sportchef Zuber, der von „ein paar Kandidaten“ spricht, den Namen Bijol gegenüber dem „kicker“ nicht kommentieren.

Ebenso gibt es bislang keinen Kommentar zu den neuesten Spekulationen aus Italien. Laut dem Portal calciohellas.it soll Hellas Verona wie schon im Frühjahr wieder Interesse an Marvin Ducksch zeigen. Der 15-fache Torschütze der Vorsaison scheint zwar grundsätzlich nicht unverkäuflich, würde aber sicherlich nur bei einem attraktiven Angebot die Freigabe erhalten. In diese Kategorie fiel schon eine publik gewordene Offerte von PAOK Saloniki über 1,5 Millionen Euro nicht. Und erst recht nicht dürfte das auf das angebliche Vorhaben Veronas zutreffen, Ducksch mit einer Kaufoption auszuleihen.