Hannover 96: Kein Wunschkonzert bei Transfers

Kind kündigt Übergangsjahr an

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Mittwoch, 28.08.2019 | 08:52
Martin Kind von Hannover 96.

Will eine Linie der Vernunft walten lassen: Martin Kind. ©imago images/Sven Simon

Nach seinem durchwachsenen Start mit fünf Punkten aus den ersten vier Spielen ist Hannover 96 im Tabellenmittelfeld der 2. Liga gestrandet. Neben der mauen Punkteausbeute enttäuschten die Niedersachsen aber auch spielerisch.

Bis kommenden Montag ist noch Zeit, personell nachzubessern. Große Sprünge sind von Hannover auf dem Transfermarkt aber nicht mehr zu erwarten, wie 96-Boss Martin Kind in der Bild (Ausgabe vom 28.08.2019) nun verriet.

„ Im nächsten Jahr ist der Neuaufbau abgeschlossen. ”
Martin Kind

„Das Wunschkonzert von Transferentscheidungen werden wir nicht machen. Das ist schwierig für die sportliche Leitung, die es gewohnt ist zu sagen, wir brauchen noch Spieler, wenn etwas nicht performt. Das wird nicht gehen“, so Kind.

Somit dürften auch die zu Wochenbeginn bekannt gewordenen Gerüchte um Leipzigs Stefan Ilsanker endgültig zu den Akten gelegt werden. Der Österreicher ist noch bis 2020 an den Bundesligisten gebunden, eine Ablöse wird Hannover in Anbetracht der Kind-Aussagen wohl nicht mehr in die Hand nehmen. Beim derzeit vereinslosen Christian Träsch stellt sich die Situation hingegen anders dar.

„Wir werden die klare Linie der Vernunft insbesondere in dieser Saison durchziehen. Im nächsten Jahr ist der Neuaufbau abgeschlossen. Dann sind wir wieder vollumfänglich handlungsfähig“, stellt der 75-Jährige ein Übergangsjahr in Aussicht, in welchem sich Hannover für die Zukunft aufstellt. Diese hält in sportlicher Hinsicht an den nächsten beiden Spieltagen mit dem HSV und Arminia Bielefeld die aktuelle Tabellenspitze der 2. Liga bereit.

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