Hannover 96: Kocak-Verlängerung hakt noch

Auch neuer Vertrag für Zuber in der Schwebe

Kenan Kocak von Hannover 96

Wieder auf dem Platz, aber noch ohne neuen Vertrag: Kenan Kocak. ©Imago images/Joachim Sielski

Ende März bereits war bei Hannover 96 die Zukunfstplanung auf einem guten Weg. Die Vertragsverlängerung mit Kenan Kocak schien bereits so gut wie sicher. Doch nun rechnet Präsident Martin Kind nicht damit, dass es vor Ostern noch Vollzug geben wird.

Gerichtstermin anhängig

Der Grund dafür liegt freilich nicht beim Trainer oder dem Verein, sondern ist den Umständen in der Krise geschuldet. „Wir sind durch. Wir sind uns mit beiden, mit Kocak und Zuber, einig. Es hängt nur noch an der formalen Abwicklung.“, so Kind gegenüber dem „Sportbuzzer„.

Da der Übungsleiter sozusagen im Paket mit Sportchef Gerhard Zuber verlängert werden soll, ist nämlich noch ein Gerichtstermin notwendig, der wegen des Corona-Virus noch nicht bestätigt wurde.

Zuber hatte bekanntlich im letzten Jahr gegen 96 geklagt und als Resultat einen unbefristeten Vertrag erhalten. Dieser soll nun in beidseitigem Einvernehmen vor Gericht wiederum umgewandelt werden.

Sollte sich dieses Prozedere noch länger ziehen, wäre aber ein Vorziehen der Kocak-Verlängerung möglich. Indessen kann der Trainer wieder seiner eigentlichen Beschäftigung nachgehen und kann wie auch seine Spieler das Home-Office verlassen.

In Kleingruppen und in Übungsformen ohne Körperkontakt sind die Niedersachsen wie die meisten anderen Zweitligisten wieder auf dem Trainingsplatz mit Ball aktiv.

Für den Bundesliga-Absteiger ist es nach der Quarantäne durch die positiven Tests zweier Spieler besonders wichtig, schnell wieder in einen guten Fitnesszustand zu kommen. Im Gegensatz zu anderen Klubs konnten die Hannoveraner dadurch nicht einmal Läufe machen.

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