Hannover 96: Marc Stendera auf einem vielversprechenden Weg

Neuzugang mit starker Leistung beim Sieg in Dresden

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 06.10.19 | 08:58
Marc Stendera von Hannover 96 gegen Jannis Nikolaou von Dynamo Dresden

Vom Frankfurter Reservisten zur Stammkraft bei 96: Marc Stendera (r.). © imago images / Dennis Hetzschold

Durchweg überzeugend war die Leistung von Hannover 96 beim gestrigen 2:0-Sieg bei Dynamo Dresden zwar noch nicht, doch fraglos ein großer Schritt in die richtige Richtung, der überdies den Arbeitsplatz von Trainer Mirko Slomka erst einmal wieder etwas sicherer gestaltet hat.

Großen Anteil daran hatte Marc Stendera, der unter der Woche mit Wadenproblemen noch kürzer treten musste, dann aber zum dritten Mal in Folge in der Startelf stand. Und im zweiten Einsatz über 90 Minuten lieferte der erst Anfang September von Eintracht Frankfurt gekommene Mittelfeldmann seine bislang fraglos beste Leistung ab.

Stendera war im Zentrum präsent, fungierte als Ballverteiler und bereitete vor allem beide Tore durch Julian Korb und Cedric Teuchert mit starken Zuspielen vor. Dass der 23-Jährige nach wenig Spielpraxis in den vergangenen Jahren noch nicht bei 100 Prozent sein kann, macht überdies Hoffnung darauf, dass 96 ein echter Glücksgriff gelungen sein könnte.

Stendera lobt die Leidenschaft

Auf der vereinseigenen Webseite machte Stendera kein Geheimnis daraus, froh über die aktuellen Einsatzzeiten zu sein: „Ich habe immer gesagt, dass ich einfach wieder Fußball spielen möchte. Das darf ich im Moment und ich habe wieder Spaß dabei. Ich bin glücklich und versuche das auf dem Platz zu zeigen und den Jungs so gut es geht zu helfen.“

„ Ich habe immer gesagt, dass ich einfach wieder Fußball spielen möchte. ”
Marc Stendera

Am wichtigsten war indes auch für Stendera die Reaktion der Mannschaft auf die herbe 0:4-Schlappe gegen den 1. FC Nürnberg. „Wir haben unter der Woche angesprochen, dass wir über Leidenschaft ins Spiel kommen und laufen, laufen, laufen müssen. Dass wir unsere Chancen kriegen werden, aber wenn wir nicht laufen, keine Spiele gewinnen können. Das haben wir heute gemacht“, zeigte sich der Mittelfeldmann mit dem Auftreten und natürlich den drei Punkten sehr zufrieden.

Den dritten Auswärtssieg der Saison gilt es nach der Länderspielpause zu Hause gegen den VfL Osnabrück natürlich zu bestätigen. Noch wartet 96 im eigenen Stadion bei zwei Remis und zwei Niederlagen auf den ersten Sieg, was unter dem Strich Platz 18 in der Heimtabelle ergibt. Mit einem Auftritt wie in Dresden kann diese rote Laterne aber vermutlich bald weitergereicht werden.

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