Hannover 96: Timo Hübers als Vorreiter

Wenig Torgefahr aus den hinteren Reihen

Timo Hübers

Traf vor der Corona-Zwangspause beim 3:0-Sieg in Nürnberg per Kopf. © imago images / Christian Schroedter

Update (9:42 Uhr):
Wie Hannover soeben verkündete, gilt Timo Hübers ab sofort als gesund. Der Verteidiger wurde doppelt negativ auf das Virus getestet, woraufhin er die häusliche Quarantäne verlassen darf. Seine Teamkollegen müssen sich jedoch noch etwas gedulden, da sie erst einen Tag nach Hübers den Gang in Quarantäne angetreten hatten.

Ursprünglicher Artikel (9:00 Uhr):
Sobald am Donnerstag die 14-tägige Quarantäne, die mit dem positiven Corona-Test von Timo Hübers begonnen hat, aufgehoben werden kann, will man bei Hannover 96 den Blick nach vorne richten und zeitnah auch wieder mit Mannschaftstraining starten. Nach Informationen der Bild müssen die 96-Profis dafür zunächst aber noch einen Corona-Check überstehen. Der Verein benötigt vom Gesundheitsamt derweil noch grünes Licht für die Aufnahme des Teamtrainings, das mit besonderen Vorsichtsmaßnahmen verbunden wäre.

Innenverteidiger Hübers ist wie sein ebenfalls positiv getesteter Kollege Jannes Horn bereits wieder gesund und hofft, an die Wochen vor der Corona-Zwangspause anknüpfen zu können. Nach langer Leidenszeit in Folge eines Kreuzbandrisses stand der 23-Jährige dreimal in Folge über 90 Minuten auf dem Feld und trug seinen Teil zur Stabilisierung des Defensivverbundes bei. Darüber hinaus brachte Hübers 96 im bislang letzten Meisterschaftsspiel beim 1. FC Nürnberg (3:0) nach einer Ecke von Dominik Kaiser per Kopfball in Führung.

Nur zwei 96-Tore durch Defensivspieler

Nach Julian Korb, der am 9. Spieltag beim 2:0-Sieg bei Dynamo Dresden traf, war Hübers erst der zweite Hannoveraner Abwehrspieler, der sich in dieser Saison in die Torschützenliste eintragen konnte. Waldemar Anton, der in den letzten vier Spielzeiten immer mindestens einmal getroffen hat und mehrfach sogar im Mittelfeld auflief, wartet hingegen in dieser Spielzeit noch auf seine Torpremiere. Ebenso die weiteren Innenverteidiger Felipe, Josip Elez und Marcel Franke sowie die Außenverteidiger Horn, Sebastian Jung, Matthias Ostrzolek und Miiko Albornoz.

Bei keinem anderen Zweitligisten erzielten nominelle Defensivspieler weniger Tore. Im Vergleich dazu steht der VfL Osnabrück bereits bei zehn Treffern durch überwiegend in der Abwehrreihe eingesetzte Akteure. Allerdings dient nun gerade Hübers, der mit seinen 1,90 Metern regelmäßig vor dem gegnerischen Tor für Gefahr sorgen könnte, als Hoffnungsträger.

Der schon in der Jugend bei 96 ausgebildete und 2016 nach einem einjährigen Intermezzo vom 1. FC Köln zurückgekehrte Defensivmann soll nach seiner Corona-Infektion auf jeden Fall bald wieder sportliche Schlagzeilen schreiben und auch in Sachen Standardtore eine Vorreiterrolle einnehmen.

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