Hannover 96: Wer sorgt für den ersten Heimsieg?

Fragezeichen hinter Marvin Ducksch

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 30.10.19 | 11:49
Marvin Ducksch

Hannovers Top-Scorer Marvin Ducksch ist angeschlagen. © imago images / Joachim Sielski

Hannover 96 hat in dieser Saison bisher zwei Gesichter gezeigt. Auswärts stellt der Bundesliga-Absteiger mit zehn Punkten aus sechs Spielen das zweitbeste Team der Liga, ist zugleich aber zu Hause noch sieglos und nach nur drei Zählern aus fünf Partien Schlusslicht der Heimtabelle. Letzteres vor allem auch deshalb, weil in den bisherigen fünf Heimspielen nur magere zwei Tore gelungen sind.

Das soll sich am Freitag gegen den SV Sandhausen ändern. Gegen die Kurpfälzer soll unbedingt der ersten Heimdreier her, mit dem die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka zumindest für eine Nacht einen Satz bis auf Platz sechs machen könnte. Doch im Vorfeld stellt sich die Frage, wer gegen Sandhausen für die nötigen Tore sorgen soll.

Emil Hansson als Nachrücker?

Beim 3:3 am vergangenen Wochenende in Karlsruhe liefen mit Cedric Teuchert, Hendrik Weydandt und Marvin Ducksch drei gelernte Angreifer auf, die allesamt auch an den Toren beteiligt waren. Weydandt als Doppeltorschütze, Ducksch mit einem selbst herausgeholten und dann auch verwandelten Elfmeter sowie Teuchert als Vorbereiter von Weydandts 1:0.

Ob diese Dreierreihe aber auch gegen Sandhause den Zuschlag erhält, ist fraglich. Insbesondere deshalb, weil Ducksch mit einer in Karlsruhe schon beim Aufwärmen erlittenen Einblutung im Knie nicht bei 100 Prozent ist. Gegenüber sportbuzzer.de teilte Hannover 96 zwar mit, dass es sich bei Ducksch um keine schlimme Verletzung handle, aber dennoch fehlte der mit vier Toren und fünf Assists beste Scorer am Dienstag im Training.

Ein Einsatz am Freitag scheint somit nicht gesichert. Anders als bei Weydandt, der in Karlsruhe zwar unglücklich auf die Schulter fiel, aber keine gravierende Verletzung davongetragen hat und einsatzfähig ist. Weydandt und Teuchert dürften somit auch gegen Sandhausen starten. Reicht es für Ducksch nicht, würde Weydandt wohl ins Zentrum rücken.

Als zweiter, eher über außen kommender Offensivmann wäre dann Emil Hansson vermutlich der erste Kandidat. Aber auch Florent Muslija und Genki Haraguchi wären in dieser Rolle vorstellbar. Linton Maina, eigentlich der große Hoffnungsträger auf dem Flügel, ist hingegen weiter keine Option, konnte am Dienstag aber zumindest ein halbstündiges Lauftraining absolvieren.

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