Vorschau auf Hansa Rostock vs VfB Stuttgart

Analyse, Prognose & Quoten zum Spiel am 12.08.2019

Marco Königs von Hansa Rostock gegen Daniel Didavi vom VfB Stuttgart.

Im DFB-Pokal erwies sich Rostock bislang als sehr schwieriges Pflaster für den VfB. ©imago images/

Vergangene Saison nahm das Unheil des VfB Stuttgart, der zu diesem Zeitpunkt vielfach noch als Anwärter auf eine Platz im Europapokal gesehen wurde, mit einer 0:2-Niederlage in der ersten Runde des DFB-Pokals bei Hansa Rostock seinen Lauf. Ein Jahr später kommt es nun zur Neuauflage des Duells. Nur diesmal gastiert der VfB dort nicht mehr als Bundesliga-Siebter der vorherigen Spielzeit, sondern als Zweitligist.

Hansa Rostock: Der Glaube ist vorhanden

Rostocks 2:0-Sieg im August 2018 war im vierten Aufeinandertreffen beider Klubs im DFB-Pokal der vierte Erfolg des FC Hansa, allesamt zu Hause errungen. Dort stehen insgesamt acht Heimsiegen und sechs Unentschieden lediglich zwei Erfolge des VfB Stuttgart gegenüber. In der Gesamtbilanz haben die Schwaben aber mit elf Siegen, neun Remis und acht Niederlagen dennoch die Nase vorne. Denn sämtliche Siege gegen den VfB gelangen Hansa im eigenen Stadion.

Man hat immer eine Chance. (Hansa-Coach Jens Härtel)

Im Wissen um die Vergangenheit ist in Rostock trotz eines durchwachsenen Saisonstarts mit vier Punkten aus vier Spielen auch diesmal der Glaube ans Weiterkommen vorhanden. Man hat immer eine Chance. Die wollen wir so gut wie möglich nutzen“, erklärte Hansa-Coach Jens Härtel auf der PK am Freitag und kündigte zugleich eine mutige Spielweise seiner Mannschaft an.

Die Hoffnung auf die Rückkehr des von Knieproblemen geplagten Aaron Opoku wird sich dabei nicht erfüllen. Die Leihgabe des Hamburger SV verpasst die Pokalpartie ebenso wie die Langzeitverletzten Paul Wiese, Lukas Scherff und Erik Engelhardt. Weitere Neuzugänge, die noch kommen sollen, werden gegen Stuttgart noch nicht dabei sein, sodass zumindest weitgehend die Elf beginnen wird, die vergangene Woche 0:1 bei der SpVgg Unterhaching verloren hat.

VfB Stuttgart: Mit Gomez zurück zur Doppelspitze?

Dass es nach einer 2:0-Führung beim 1. FC Heidenheim nur zu einem 2:2 reichte, war für den VfB Stuttgart zwar enttäuschend. Dennoch zeigte sich Trainer Tim Walter auf der Pressekonferenz am Freitag im Rückblick durchaus zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf: „Es gilt, an das Spiel in Heidenheim anzuknüpfen, in dem wir sehr, sehr viele Dinge richtig und sehr viele Dinge sehr, sehr gut gemacht haben.“

Generell wähnt Walter seine Schützlinge „auf einem guten Weg“, der in Rostock mit dem Einzug in die zweite Pokalrunde bestätigt werden soll. Dort bieten sich dem VfB-Coach mehr Alternativen als vergangene Woche. Maxime Awoudja hat seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen, während neben Emiliano Insua nach einem Muskelfaserriss auch der in Heidenheim mit muskulären Problemen auf der Bank gebliebene Mario Gomez wieder zur Verfügung steht.

Mit Gomez ist die Rückkehr zur Doppelspitze möglich. Beginnt der Ex-Nationalspieler neben Hamadi Al Ghaddioui müsste indes ein zentraler Mittelfeldspieler weichen. Da Daniel Didavi, Gonzalo Castro und Atakan Karazor gesetzt scheinen, würde es wohl entweder Orel Mangala oder Santiago Ascacibar treffen.

In der Innenverteidigung wird vermutlich Holger Badstuber nach seiner guten Leistung in Heidenheim den Vorzug vor Awoudja erhalten. Der erst vor wenigen Tagen vom FC Liverpool ausgeliehene Nathaniel Phillips könnte zwar im Kader stehen, dürfte aber kein Thema für die erste Elf sein. Abzuwarten bleibt unterdessen, ob hinten links Borna Sosa erneut ran darf oder der wiedergenesene Insua den Zuschlag erhält.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go, (Anstoß: Montag, 20.45 Uhr), Kommentator: Marcel Meinert – Free-TV-Highlights in der ARD im Rahmen der Übertragung des Spiels Energie Cottbus – FC Bayern München

Unser abschließender Wett Tipp:

Rostock hat sich in der neuen Saison noch nicht richtig gefunden, während der VfB abgesehen von den in Heidenheim gezeigten Nachlässigkeiten seine Stellung als Zweitliga-Spitzenteam untermauert hat. Rufen die Schwaben ihr Potential ab und bleiben über die volle Spielzeit konzentriert, endet die negative Pokalserie in Rostock. Dazu empfehlen wir die erhöhte Quote von Bet3000. »Jetzt mit 10.00-Quote (statt 1.65) auf Stuttgart-Sieg tippen.