1. FC Heidenheim: Kein Mitleid mit den Gegnern

Frank Schmidt will gegen Abstiegskandidaten siegen

Frank Schmidt vom FC Heidenheim

Scheut sich nicht den Gegnern weh zu tun: FCH-Coach Frank Schmidt. ©imago images/foto2press

Der FC Heidenheim hat nur noch sehr theoretische Chancen auf Rang drei, realistisch geht es aber nach der unerwarteten Pleite gegen Sandhausen nur noch darum, eine gute Saison ordentlich zu Ende zu bringen. Dabei will Trainer Frank Schmidt aber keinen Gang zurückschalten, auch wenn sein FCH damit den kommenden Gegner die entscheidenden Punkte im Kampf um den Klassenerhalt nehmen würde.

Trio noch fraglich

„Jede Mannschaft muss selbst beeinflussen, in welcher Situation sie am Ende der Saison ist“ äußerte Schmidt auf der Pressekonferenz vor dem Wochenende wenig Mitleid und erinnerte daran, dass auch dem FC Heidenheim im vergangenen Jahr nichts geschenkt wurde. Damals schlug der bereits abgestiegene 1. FC Kaiserslautern am vorletzten Spieltag das Team von der Brenz, das daraufhin am letzten Spieltag noch zittern musste.

„Ich denke, auch Duisburg und am letzten Spieltag Ingolstadt wissen, dass wir versuchen werden, beide Spiele zu gewinnen,“ ließ er darüberhinaus keine Zweifel an seiner Berufsauffassung aufkommen.

Besonders, da ihn und sein Team die Niederlage gegen den SVS maßlos geärgert habe, soll es nun wieder einen Dreier geben, auch wenn dieser den Abstieg des MSV besiegeln würde. Ausfallen wird dabei Innenverteidiger Timo Beermann. Bei Marc Schnatterer, Niko Dovedan und Arne Feick wird kurzfristig über einen Einsatz entschieden. 

Gegen Ingolstadt am letzten Spieltag dürfte das Trio aber wieder fit sein. Dann könnten die Heidenheimer bei entsprechenden Ergebnissen vom 33. Spieltag nach den Zebras auch die Schanzer zum Abstieg oder zumindest zur Relegation verdammen.

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