Holstein Kiel: Anfang relativiert Kantersieg gegen Dresden

Coach lobt Chancenverwertung und Keeper Kronholm

Markus Anfang, Trainer von Holstein Kiel

Denkt weiterhin von Spiel zu Spiel: Markus Anfang. ©Imago/Objectivo

0:4 zeigte die Anzeigetafel nach der Partie Dynamo Dresden gegen Holstein Kiel. Die Störche zeigten sich an der Elbe ungewohnt kaltschnäuzig und machten nahezu aus jedem gefährlichen Vorstoß ein Tor. Trainer Markus Anfang lobte seine Mannschaft nach der Partie, ordnet das Ergebnis allerdings auch ein.

Insgesamt spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf nicht wider (Markus Anfang)

„Insgesamt spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf nicht wider, weil Dynamo schon richtig guten Fußball gespielt hat“, so Anfang auf der PK nach dem Spiel. Dass der Sieg, wenn auch nicht unbedingt in dieser Höhe, verdient war, lag an der starken Chancenverwertung der KSV, außerdem habe Kiel „das Quäntchen Glück gehabt und einen guten Torwart“.

Damit meint er natürlich Kenneth Kronholm, der in der letzten Woche aufgrund seiner Spielweise noch in der Kritik stand, heute jedoch eine Reaktion zeigte. Bereits in der vierten Minute parierte er einen Elfmeter und bewahrte die KSV damit vor dem Rückstand. Damit hatte auch er seinen Anteil daran, dass Kiel den höchsten Auswärtssieg der Saison einfahren konnte.

Hartes Restprogramm

Nach dem Durchhänger Mitte der Rückrunde scheinen die Störche genau zur richtigen Zeit wieder in Form zu sein. Hart auf hart kommt es allerdings in den nächsten Spielen, wenn es gegen Nürnberg und Düsseldorf sowie den FC Ingolstadt geht, der auch noch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden könnte. Zum Saisonfinale wartet dann Eintracht Braunschweig.

Markus Anfang bleibt dabei bescheiden, betonte nach dem Spiel gegen Dresden einmal mehr, weiterhin nur von Spiel zu Spiel denken zu wollen. Dieses System hat schließlich bisher auch sehr gut funktioniert.

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