Holstein Kiel: Bald der erste Jäger des Spitzentrios?

Störche feiern den dritten Sieg in Folge

Salih Özcan

Unterstrich mit dem Führungstor in Aue seine gute Form: Salih Özcan. © imago images / Noah Wedel

Mit dem Auftakt im neuen Jahr war man bei Holstein Kiel nicht zufrieden. Trotz einer lange Zeit deutlich überlegen geführten Partie reichte es gegen Darmstadt 98 nur zu einem 1:1 und es sah so aus, als würden die Störche mit dem jahresübergreifend dritten Unentschieden im Niemandsland der Tabelle auf der Stelle treten. Seitdem allerdings feierte Darmstadt drei Siege und ist damit auf Platz fünf geklettert.

Nach Erfolgen beim Karlsruher SC (2:0) und gegen den FC St. Pauli (2:1) gelang am gestrigen Sonntag bei Erzgebirge Aue der nächste 2:1-Sieg. Kiel sorgte damit für die erste Heimpleite der zuvor im eigenen Stadion noch ungeschlagenen Veilchen und unterstrich die aktuell gute Form, die selbst ein Eingreifen ins Aufstiegsrennen nicht mehr utopisch erscheinen lässt.

Bis zum zweitplatizerten Hamburger SV ist der Rückstand mit acht Punkten zwar schon stattlich, doch der VfB Stuttgart ist als Dritter nur fünf Zähler entfernt, kann allerdings am heutigen Montag beim VfL Bochum noch nachlegen. Ob es für die KSV reicht, vorne noch anzugreifen, hängt somit maßgeblich auch davon ab, ob das Spitzentrio schwächelt.

Stuttgart und Bielefeld kommen noch nach Kiel

Aus eigener Kraft kann Kiel aber zumindest zum ersten Jäger der Top-Drei aufsteigen und das bereits am kommenden Samstag. Dann gastiert mit dem 1. FC Heidenheim der Tabellenvierte, der aktuell noch zwei Punkte mehr auf dem Konto hat, an der Kieler Förde. Die Störche wollen dann den Schwung der letzten Wochen natürlich mitnehmen, ihre bislang mit 13 Punkte aus zehn Spielen eher maue Heimbilanz aufpolieren und am FCH vorbeiziehen.

Im eigenen Stadion hat Kiel im weiteren Saisonverlauf außerdem auch noch den VfB Stuttgart und Arminia Bielefeld zu Gast, wohingegen das Nordduell beim Hamburger SV auswärts steigt. Dort ist die Mannschaft von Trainer Ole Werner mit 20 Zählern aus zwölf Auswärtsspielen hinter Bielefeld bereits die Nummer zwei der Liga.

Kann die Quote in der Fremde gehalten und zu Hause generell, insbesondere aber gegen die Top-Klubs an den Sieg über St. Pauli angeknüpft werden, ist eine Aufholjagd denkbar. Es wäre auf jeden Fall nicht das erste Mal, das in einer Rückrunde eine Mannschaft einen Lauf erwischt und richtig durchstartet.

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