Holstein Kiel: Kaderplanungen laufen weiter

Gespräche auch mit potentiellen Neuzugängen

Uwe Stöver

Uwe Stöver plant in der aktuellen Pause die Zukunft. © imago images / foto2press

Nach dem positiven Corona-Test von Innenverteidiger Stefan Thesker befindet sich Holstein Kiel seit Samstag in einer 14-tägigen Quarantäne, während der natürlich auch kein Mannschaftstraining möglich ist. Nicht eingeschränkt ist indes Geschäftsführer Sport Uwe Stöver, der zuletzt keinen direkten Kontakt zu Thesker hatte und deshalb von den Gesundheitsbehörden von der Quarantäne entbunden wurde.

Eine Auszeit nimmt sich Stöver trotz des ruhenden Spiel- und Trainingsbetriebs derweil nicht. Nachdem am gestrigen Montag die Versammlung der DFL im Vordergrund stand, richtet der Kieler Geschäftsführer den Fokus in diesen Tagen auch schon auf die kommende Spielzeit: „Ich werde zum Beispiel mit Blick auf die Kaderplanung für die Saison 2020/21 mit den eigenen Spielern und auch mit Spielern von außerhalb sprechen“, verriet Stöver gegenüber dem „Kicker“ (Ausgabe 24/2020 vom 16.03.2020) ein Aufgabengebiet der nächsten Tage.

Sieben Verträge laufen aus

Angesichts von sieben auslaufenden Verträgen hat Stöver bereits im vorhandenen Kader einiges zu tun. Während die Arbeitspapiere von Dominik Schmidt, Young-Jae Seo und Johannes van den Bergh am 30. Juni enden, besitzen die ausgeliehenen Salih Özcan (1. FC Köln), Darko Todorovic (Red Bull Salzburg), Emmanuel Iyoha (Fortuna Düsseldorf) und Salim Khelifi (FC Zürich) andernorts Anschlussverträge.

Das Heft des Handelns halten die Störche beim Leihspieler-Quartett nur bei Özcan in der Hand, der mittels einer Kaufoption fest verpflichtet werden könnte. Und nach den starken Leistungen des 22-Jährigen gerade in den zurückliegenden Wochen wäre es eine Überraschung, würde Kiel auf die Dienste Özcans verzichten.

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