HSV: Bochum, FCN & KSC ziehen Einspruch zurück

Bezirksamt stellte Ermittlung gegen Jatta ein

Bakery Jatta vom HSV gegen hanno Behrens vom 1. FC Nürnberg

Bakery jatta (r.) hofft, dass nun Ruhe um seine Person einkehrt. ©Imago images/Sven Simon

Nach der Entscheidung des zuständigen Bezirksamtes, die Ermittlungen zur Identität von Bakery Jatta einzustellen, haben auch die erfolgten Einsprüche der HSV-Gegner keine Aussicht mehr auf Erfolg. Dementsprwechend zogen heute der VfL Bochum und der KSC ihren jeweiligen Protest gegen die Spielwertung zurück.

Ruhe für Jatta

„Wir bedauern es sehr, dass die Diskussionen um Bakery Jatta in den vergangenen Wochen besonders emotional geführt wurden. Die Anfeindungen gegen ihn wie auch die populistische oder parteipolitische Instrumentalisierung verurteilen wir auf das Schärfste.“, schließt die Erklärung der Bochumer ab, die darüber hinaus eine verdiente sportliche Niederlage gegen Hamburg einräumten. In fast identischem Wortlaut erklärte der 1. FC Nürnberg auf seiner Homepage die Rücknahme des Protestes.

Die Verantwortlichen des KSC sahen sich in ihrer Stellungnahme nochmals genötigt, die ursprünglichen Gründe ihres Einspruchs darzulegen: „Dem KSC ging es zu jedem Zeitpunkt ausschließlich darum, den Verein vor einem etwaigen Wettbewerbsnachteil zu schützen. Wir sind froh, dass sich die Angelegenheit jetzt für alle Beteiligten im positiven Sinne entwickelt hat und wünschen insbesondere Bakery Jatta nach dieser für ihn sehr schwierigen Zeit nur das Beste.“ 

Der HSV und vor allem Bakery Jatta können sich nun wieder den rein sportlichen Dingen zuwenden und dürfen hoffen, dass Ruhe um die Causa Jatta einkehrt, nachdem niemand schlüssige Beweise für eine mögliche falsche Identität vorlegen konnte.

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