HSV: Dieter Hecking fordert mehr von seinen Stürmern

Wer darf in Fürth in der Spitze ran?

Martin Harnik

Konnte seine Chance gegen Regensburg nur bedingt nutzen: Martin Harnik. © imago images / Michael Schwarz

Mit dem 2:1-Sieg gegen Jahn Regensburg hat der Hamburger SV am Samstag seine Pflicht erfüllt und vor allem eine Durststrecke von drei sieglosen Spielen beendet. Nun können die Rothosen am heutigen Montag aus der Ferne verfolgen, was im Spitzenspiel die Konkurrenz aus Stuttgart und Bielefeld macht, ehe es am Freitag bei Greuther Fürth mit der nächsten, nicht einfachen Aufgabe weitergeht.

Gespannt darf man sein, welche Elf Trainer Dieter Hecking dann auf den Platz schicken wird. Gerade in der Offensive würde ein erneuter Umbau nicht überraschen. Während Aaron Hunt im neuen 4-4-2 vor allem nach der Pause als Zehner überzeugen konnte, blieb der im halblinken Mittelfeld aufgebotene Louis Schaub nach vielversprechendem Start in Hamburg abermals einiges schuldig. Gut möglich, dass der Winterneuzugang in Fürth seinen Platz für Sonny Kittel räumen muss.

Letztendlich geht es um Leistung (Dieter Hecking)

Ebenfalls nicht für einen erneuten Startelfeinsatz empfohlen hat sich Martin Harnik, der nach zuvor nur zwei Einwechslungen erstmals im Jahr 2020 von Beginn an ran durfte. „Martin ist ein Spieler, von dem man etwas erwarten darf. Auch wenn er jetzt ein paar Mal nicht gespielt hat, geht es besser. Auch seine Einwechslungen gegen St. Pauli und in Hannover waren nicht gerade glücklich. Letztendlich geht es um Leistung“, machte sich Trainer Hecking gegenüber der Morgenpost nicht wirklich die Mühe, seine Unzufriedenheit mit dem Routinier zu verbergen.

Bakery Jatta wohl als beweglicher Stürmer gesetzt

Generell fordert Hecking mehr von seinen Angreifern. „Alle müssen sich steigern. Die Leistungsfähigkeit dieser drei Spieler kann deutlich besser sein. Alle sind aufgefordert, ihrer Leistung zu bringen“, so der HSV-Coach auch in Bezug auf Joel Pohjanpalo und Lukas Hinterseer, der nach schwacher Leistung beim 0:3 in Aue eine „Denkpause“ erhalten habe.

Wer in Fürth von Beginn stürmen darf, bleibt abzuwarten und dürfte auch von der Trainingswoche abhängen. Platz bleibt voraussichtlich nur für einen Mittelstürmer, sollte Bakery Jatta doch seinen Platz trotz ebenfalls ausbaufähiger Leistung gegen Fürth als anderer Spielertyp, der viel unterwegs ist und mit seiner Schnelligkeit besticht, sicher haben.