HSV: Hoffnung auf Hunt und Harnik

Routiniers hoffen auf Comeback nach der Länderspielpause

Martin Harnik

Seit dem 6:2 gegen Stuttgart drei Mal in Folge ausgefallen: Martin Harnik (l.). © imago images / Michael Schwarz

Mit drei Punkten Vorsprung auf den dritten Platz und sogar sechs Zählern bis Rang vier liegt der Hamburger SV nach 13 Spieltagen als Tabellenzweiter weitgehend im Soll. Doch der jüngste Trend mit drei sieglosen Pflichtspielen gibt in Erinnerung an die vergangene Spielzeit zumindest ein wenig Anlass zur Sorge.

Nach der Länderspielpause zählt zu Hause gegen Dynamo Dresden auf jeden Fall nur ein Sieg, zu dem nach Möglichkeit auch Aaron Hunt und Martin Harnik wieder beitragen sollen. Die beiden Routiniers fehlten in den vergangenen Partien jeweils aufgrund von Muskelblessuren. Harnik war letztmals beim 6:2-Sieg in der Liga gegen den VfB Stuttgart am 26. Oktober dabei und Hunt stand zuletzt beim Pokal-Aus gegen den gleichen Gegner (1:2 n.V.) drei Tage später auf dem Platz.

Ab Montag im Mannschaftstraining?

Zuvor allerdings hatte Kapitän Hunt bereits eine dreiwöchige Zwangspause einlegen müssen. Deshalb und im Wissen um die Anfälligkeit des 33-Jährigen werden die HSV-Verantwortlichen sicher kein Risiko eingehen. In dieser Woche arbeitet Hunt voraussichtlich noch individuell, erklärte aber gegen Bild nun selbst, ab Montag idealerweise wieder mit dem Team trainieren zu wollen.

Ähnlich sieht der Zeitplan bei Harnik aus, der bisher auch nur individuell an seinem Comeback arbeiten konnte. Wegen der Rotsperre für Bakery Jatta wäre Harniks Mitwirken gegen Dresden besonders wichtig, zumal sich Lukas Hinterseer im Moment in einem kleinen Formtief befindet und der HSV-Offensive ein weiterer, torgefährlicher Akteur gut zu Gesicht stünde.

Hunt könnte derweil dem zentralen Mittelfeld mehr Stabilität und Ballsicherheit verleihen als es in den jüngsten Begegnungen der Fall war. Meldet sich der Kapitän rechtzeitig fit, würde es wohl in erster Linie für David Kinsombi eng.