HSV: Kyriakos Papadopoulos als verlässliche Größe?

Regelmäßige Einsätze in der Saison 2017/18 machen Hoffnung

Kyriakos Papadopoulos

Nur zwei Pflichtspiele in der abgelaufenen Saison: Kyriakos Papadopoulos. © imago images / DeFodi

Wenn der Hamburger SV am kommenden Montag zusammen mit vier anderen Klubs als erster Zweitligist die Vorbereitung auf die neue Saison aufnimmt, werden aller Voraussicht nach einige Personalfragen noch ungeklärt sein. Insbesondere auch im Hinblick auf mögliche Abgänge, die nicht in allen Fällen leicht zu realisieren sind.

So fehlen aktuell Abnehmer für Douglas Santos, Bobby Wood oder Kyriakos Papadopoulos, die zu den Top-Verdienern zählen, für die es im Moment aber keinen Markt gibt. Während bei Douglas Santos gut möglich scheint, dass noch ein zahlungskräftiger Interessent auf den Plan tritt, sieht man in Hamburg inzwischen in Wood und Papadopoulos potentielle Verstärkungen.

Beide haben in der Tat ihre Qualitäten schon bewiesen, aber jeweils kein gutes Jahr hinter sich. Das gilt natürlich insbesondere für Papadopoulos, der nach einem im letzten Sommer erlittenen Knorpelschaden im Knie lediglich zu zwei Einsätzen kam. Im April stand der Grieche beim 2:0-Sieg im Pokal-Viertelfinale in Paderborn und bei der 1:2-Heimpleite gegen den 1. FC Magdeburg jeweils 90 Minuten auf dem Platz, ansonsten nicht.

Kaum Ausfälle in den ersten eineinhalb Jahren beim HSV

Aufgrund neuerlicher Knieprobleme fehlte Papadopoulos an den letzten fünf Spieltagen wieder gänzlich im Kader, was die Zweifel daran, dass der schon in der Vergangenheit immer wieder von Verletzungen zurückgeworfene Innenverteidiger als feste Größe eingeplant werden kann, nährte.

Papa könnte ein Fixpunkt sein, wenn er fit bleibt. (Jonas Boldt)

„Papa könnte ein Fixpunkt sein, wenn er fit bleibt“, schränkt denn auch der neue Sportvorstand Jonas Boldt im „Kicker“ (Ausgabe 48/2019 vom 11.06.2019) ein. Allerdings gibt es durchaus auch Statistiken, die in dieser Hinsicht Mut machen. Denn als Papadopoulos im Winter 2017 in Hamburg anheuerte, absolvierte der heute 27-Jährige in der Rückrunde 14 von 17 Spielen. Nur zweimal fehlte Papadopoulos verletzt.

2017/18 bestritt Papadopoulos dann sogar 29 von 34 Ligaspielen und verpasste drei weitere Partien gesperrt. Wiederum nur in zwei Begegnungen konnte der 29-fache Nationalspieler Griechenlands aufgrund leichter Knieprobleme nicht mitmachen. Findet Papadopoulos zurück zu dieser gesundheitlichen Stabilität dieser Saison, könnte sich ein Verbleib des willensstarken Defensivmannes noch als glückliche Fügung erweisen.

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