HSV: Lukas Hinterseer gegen Heidenheim dabei

Österreicher ist wieder einsatzbereit

Lukas Hinterseer

Kehrt nach seiner Zwangspause zumindest in den Kader zurück: Lukas Hinterseer. © imago images / Jan Hübner

Am heutigen Freitag will der Hamburger SV nach zuletzt inklusive dem Aus im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart (1:2 n.V.) nur einem Sieg aus fünf Pflichtspielen vor eigenem Publikum in die Erfolgsspur zurückkehren. Und zumindest in personeller Hinsicht scheinen die Voraussetzungen vorhanden, um mit dem 1. FC Heidenheim einen potentiellen Konkurrenten im Aufstiegsrennen zu distanzieren.

So kann Trainer Dieter Hecking wieder auf vier Spieler bauen, die die 1:2-Pleite am vergangenen Wochenende beim VfL Osnabrück verpasst haben. Während Bakery Jatta nach abgesessener Rotsperre zurückkehrt und für mehr Schwung über Außen sorgen soll, werden auch der in Osnabrück mit muskulären Problemen nicht eingesetzte Timo Letschert und Kapitän Aaron Hunt nach auskuriertem Infekt in der ersten Elf erwartet.

Hinterseer zunächst wohl Joker

Ein Fragezeichen stand bis zum gestrigen Donnerstag noch hinter Lukas Hinterseer, der Mitte November mit einer Oberschenkelblessur von der österreichischen Nationalmannschaft zurückgekommen ist und seitdem nicht einsatzfähig war. Nun aber bestand der Angreifer, der es in dieser Saison bisher auf vier Tore und drei Vorlagen bringt, am Tag vor dem Spiel den Härtetest und wird zumindest im Kader stehen.

Für einen Kurzeinsatz wird es immer reichen. (Dieter Hecking)

Trainer Hecking ließ unterdessen auf der gestrigen Pressekonferenz bereits durchblicken, dass Hinterseer eine Option darstellt, wenn auch eher nicht von Anfang an. „Er hat viel gemacht in den letzten zwei Wochen, für einen Kurzeinsatz wird es immer reichen.“

Wahrscheinlich ist, dass der 28-Jährigeals Joker auf der Bank Platz nehmen wird und in Abhängigkeit vom Spielverlauf früher oder später in die Partie kommen wird. Zu Beginn wird aber aller Voraussicht nach Martin Harnik stürmen, der dank der Rückkehr Jattas auf der rechten Seite verzichtbar ist. Bobby Wood konnte seine Chance derweil zum wiederholten Male nicht nutzen und muss seinen Platz nach zwei enttäuschenden Startelfeinsätzen wieder räumen.