HSV: Zum dritten Mal die gleiche Startelf?

Jeremy Dudziak ist einsatzbereit

Dieter Hecking

Hat wenig Grund für Veränderungen: Dieter Hecking. © imago images / Michael Schwarz

Wie ansonsten nur Greuther Fürth ist der Hamburger SV mit zwei Siegen ins Jahr 2020 gestartet und hat mit den Auftritten gegen den 1. FC Nürnberg (4:1) sowie beim VfL Bochum (3:1) seine Aufstiegsambitionen dick unterstrichen. Zu Hause gegen den Karlsruher SC soll nun am morgigen Samstag der nächste Dreier folgen, mit dem zumindest für eine Nacht Arminia Bielefeld von der Tabellenspitze verdrängt werden könnte.

Über den Trainerwechsel beim KSC von Alois Schwartz zu Christian Eichner, der schon beim Pokal-Aus in Saarbrücken einige Änderungen in personeller und taktischer Hinsicht vorgenommen hat, dürfte man in Hamburg unterdessen wenig erfreut gewesen sein, wird die Spielvorbereitung dadurch doch nicht erleichtert.

Allerdings dürfte sich Trainer Dieter Hecking ohnehin kaum am Gegner orientieren. Vielmehr ist zu erwarten, dass der HSV wie vor allem gegen Nürnberg dominant auftreten und das Spiel von Anfang an bestimmen wird. Umstellungen im Vergleich zu den ersten beiden Partien im neuen Jahr sind dabei nicht zu erwarten, auch wenn am Donnerstag Khaled Narey statt Jordan Beyer im Trainingsspiel auf der rechten Abwehrseite der vermeintlichen A-Elf agierte.

Hunt kehrt in den Kader zurück

Uneingeschränkt mitmischen konnte im Donnerstagstraining Jeremy Dudziak, hinter dessen Einsatz aufgrund einer in Bochum zugezogenen Zerrung zuvor noch ein Fragezeichen stand. Der 24-Jährige ist nun aber einsatzbereit und wird voraussichtlich wieder mit Louis Schaub das offensive Mittelfeld vor Sechser Adrian Fein bilden. Kapitän Aaron Hunt, der in Bochum krankheitsbedingt nicht im Kader stand, trainiert zwar wieder, muss aber wohl ebenso auf der Bank Platz nehmen wie Gideon Jung, der eine defensivere Alternative für die Achter-Position wäre.

Auch wieder auf dem Trainingsplatz dabei sind mittlerweile Jairo nach einem Muskelfaserriss und Ersatzkeeper Julian Pollersbeck nach einem Bänderriss im Sprunggelenk. Auf der Liste der definitiven Ausfälle befinden sich somit nur noch die Langzeitverletzten Jan Gyamerah und Josha Vagnoman. Außerdem steht mit Blick auf das Wochenende ein Fragezeichen hinter Ewerton, der sich einen Magen-Darm-Infekt eingefangen hat.