Jahn Regensburg: Beendet Sebastian Stolze die Flaute?

Top-Scorer vor seinem Comeback

Sebastian Stolze beim SSV Jahn Regensburg

Mit vier Toren und sieben Vorlagen bester Scorer des Jahn: Sebastian Stolze © imago images/Sascha Janne

Noch stellt sich die Lage von Jahn Regensburg auf Tabellenplatz neun und mit acht Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz einigermaßen komfortabel dar. Der Trend der letzten Wochen bereitet mit vier Niederlagen in den letzten fünf Partien bei einem mühsamen Heimerfolg gegen den SV Wehen Wiesbaden (1:0) allerdings Sorgen.

Auch deshalb, weil mit den Spielen beim Hamburger SV und gegen Holstein Kiel zwei hohe Hürden warten, nach denen die Situation schon weniger entspannt sein könnte. Und weil der Jahn im Jahr 2020 unverkennbar große Probleme im Offensivspiel hat. Nur drei Tore erzielte die Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegovic in den sechs Partien seit der Winterpause. Neben einem Elfmetertor von Max Besuschkow beim 1:0 gegen Hannover 96 trug sich noch Erik Wekesser gegen Wehen Wiesbaden sowie zuletzt gegen Dynamo Dresden (1:2) zweimal in die Torschützenliste ein.

Seit vergangener Woche wieder im Training

Noch gänzlich ohne Treffer sind 2020 mit Marco Grüttner und Andreas Albers die beiden Mittelstürmer, die dennoch das interne Ranking mit je sechs Toren anführen. Zu jeweils zwei Toren der beiden Angreifer lieferte Sebastian Stolze die Vorarbeitet, der insgesamt sogar bei sieben Assists steht und zusammen mit vier eigenen Treffern der Regensburger Top-Scorer ist.

Nach zum Jahresauftakt gegen Hannover Ende Januar erlittenen Gesichtsverletzungen, die eine Operation erforderten, fehlte Stolze allerdings in den letzten fünf Begegnungen, was sicherlich auch ein Grund für die fehlende Durchschlagskraft ist. Bereits vergangene Woche ist der 25-Jährige aber mit Gesichtsmaske wieder ins Training eingestiegen, wurde allerdings noch nicht für den Kader gegen Dresden berücksichtigt.

Am Samstag beim Hamburger SV dürfte Stolze aber wieder im Aufgebot stehen und könnte auch zu seinem Comeback kommen. Obwohl auch links offensiv und als zweite Spitze einsetzbar, ist der ehemalige Wolfsburger vor allem ein Kandidat für die Rolle als Rechtsaußen anstelle des zuletzt nur bedingt überzeugenden Jann George, der zudem auch nach links rücken könnte. Ob es für Stolze aber gleich wieder für die Startelf reicht, bleibt abzuwarten.