Jahn Regensburg: Der Lieblingsgegner des Jahres 2019 kommt

Im Kalenderjahr 2020 kein Duell mit dem VfL Bochum

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 09.01.21 | 08:05
Mersad Selimbegovic

Gewann seine beiden Spiele als Jahn-Coach gegen Bochum: Mersad Selimbegovic. © imago images / Zink

Den 4:0-Sieg des SV Sandhausen gegen den 1. FC Heidenheim hat man bei Jahn Regensburg am Freitagabend sicherlich registriert – und damit auch, dass der Vorsprung auf Relegationsplatz 16 auf nur noch fünf Punkte geschrumpft ist. Vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den VfL Bochum verspürt der Jahn zwar noch nicht den ganz großen Druck, doch ist nach nur zwei Zählern aus den letzten vier Partien Wachsamkeit gefragt.

Dass mit Bochum eines der Top-Teams des bisherigen Saisonverlaufs anreist, macht die Aufgabe, sich mit einem Dreier wieder etwas von der Abstiegszone abzusetzen, nicht unbedingt leichter. Doch hat man in Regensburg gute Erinnerungen an die letzten Vergleiche mit dem Revierklub, die kurioserweise aus dem Jahr 2019 datieren, obwohl beide Klubs natürlich auch 2020 in der gleichen Liga gespielt haben.

Doch weil in der Saison 2019/20 der erste Rückrundenspieltag und damit das Duell beider Vereine noch vor Weihnachten ausgetragen wurde, während nun wegen des verspäteten Starts die Hinserie erst nach dem Jahreswechsel komplettiert werden kann, liegt das jüngste Aufeinandertreffen schon vergleichsweise lange zurück.

Klar positive Bilanz gegen Bochum

Am 22. Dezember 2019 gewann Regensburg eine unterhaltsame Partie in Bochum mit 3:2, nachdem zuvor am ersten Spieltag 2019/20 bereits ein 3:1-Heimsieg gelungen war. Weil der VfL zudem in der Rückrunde 2018/19, konkret am 5. April 2019, abermals im eigenen Stadion mit 2:1 besiegt werden konnte, kann der Jahn auf drei Erfolge am Stück zurückblicken.

Diese Serie würde Regensburg natürlich gerne fortsetzen und zugleich die mit fünf Siegen, zwei Remis und nur zwei Niederlagen generell sehr positive Bilanz gegen Bochum ausbauen. Beide Pleiten allerdings kassierte der Jahn bei drei Siegen zu Hause. Eine dritte Heimpleite sollte nun besser nicht hinzukommen, um nicht kommende Woche im nächsten Heimspiel gegen Sandhausen schon deutlich mehr unter Druck zu stehen.