Jahn Regensburg: Drohen schwere Zeiten?

Anfangsschwung scheint schon verpufft

Marcel Correia passt den Ball

Mit der Auswechslung des angeschlagenen Marcel Correia verlor der Jahn in Fürth seine Stabilität. © imago images/Schreyer

Rund um Jahn Regensburg war im Sommer Skepsis angesagt. Nach dem Verlust von Erfolgstrainer Achim Beierlorzer sowie den Abgängen mehrerer Leistungsträger wie Philipp Pentke, Asger Sörensen, Sargis Adamyan oder Hamadi Al Ghaddioui wurde den Oberpfälzern überwiegend ein schwieriges drittes Jahr in der 2. Bundesliga prognostiziert.

Doch mit dem neuen Trainer Mersad Selimbegovic schickte sich der Jahn mit einem 3:1-Heimsieg gegen den VfL Bochum und einem 1:1 bei Hannover 96 erst einmal an, wieder positiv zu überraschen. Inzwischen ist der anfängliche Schwung aber spürbar abgeebbt. Schon das Pokal-Aus beim 1. FC Saarbrücken war ein herber Dämpfer und nun folgte am gestrigen Sonntag auch noch eine verdiente 0:1-Niederlage bei Greuther Fürth.

Mit Correia geht die Stabilität

Bis zum Ausscheiden des schon angeschlagen ins Spiel gegangenen Marcel Correia nach einer guten Stunde stand Regensburg zwar defensiv einigermaßen stabil, doch offensiv lief über die gesamten 90 Minuten fast nichts zusammen. Exemplarisch für die Harmlosigkeit stehen magere vier Torschüsse, während eine sicherlich auch nicht überragende Fürther Mannschaft 15 Mal auf das Tor von Alexander Meyer zielte.

Um die Offensive muss man sich zumindest mit Blick auf die Begegnung am Fürther Ronhof Sorgen machen. Ebenso um die ohne Correia schon in Saarbrücken anfällige Hintermannschaft, die in der Endphase reihenweise gegnerische Chancen zuließ, die gut und gerne auch mehr als ein Gegentor zur Folge hätten haben können.

Und auch das anstehende Programm sorgt nur bedingt für Zuversicht. Kommende Woche gastiert mit Arminia Bielefeld ein stark einzuschätzender und noch ungeschlagener Gegner in der Continental-Arena. Anschließend könnte die Partie beim noch punktlosen SV Wehen Wiesbaden schon zu einem Schlüsselspiel werden, denn danach warten gegen den VfB Stuttgart und den Hamburger SV sowie bei Dynamo Dresden und Holstein Kiel vier äußerst knifflige Aufgaben.

Momentan ist folglich eine schwierige Lage während der Länderspielpause im Oktober nicht auszuschließen. Nun liegt es am Jahn, wie so oft in jüngerer Vergangenheit die nicht unbedingt positiven Prognosen zu widerlegen.

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