Jahn Regensburg: Gebrauchter Tag für Meyer und Elvedi

Beide mit Fehlern und verletzt vom Platz

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 01.11.20 | 08:24
Alexander Meyer von Jahn Regensburg

Fehler vor dem 0:1 und verletzt ausgewechselt: Alexander Meyer. © imago images / Revierfoto

Am sechsten Spieltag hat es Jahn Regensburg erstmals erwischt. Nach einem starken Start mit zwei Siegen und drei Unentschieden kassierten die Oberpfälzer am Samstag beim SC Paderborn ihre erste Saisonniederlage. Beim 1:3 beim ostwestfälischen Bundesliga-Absteiger kamen einige unglückliche Umstände beginnend mit dem kurzfristigen Ausfall von Kapitän Benedikt Gimber wegen einer Wadenprellung zusammen.

Weiter ging es in der 20. Minute, als sich ausgerechnet der in den vergangenen Wochen so starke Torhüter Alexander Meyer bei einer Freistoßflanke verschätzte und so Paderborns Uwe Hünemeier die Führung ermöglichte. Dass sich Meyer bei dieser Aktion auch noch an der Hüfte verletzte und wenige Minuten später gegen Kevin Kunz ausgetauscht werden musste, kam noch erschwerend hinzu.

Elvedi an den Gegentoren zwei und drei beteiligt

Als Meyer das Feld verließ, hatte Andreas Albers für den Jahn zwar bereits ausgeglichen, doch zu Zählbarem sollte es für die Oberpfälzer diesmal dennoch nicht reichen. Auch, weil neben Meyer noch eine zweite Konstante des bisherigen Saisonverlaufs patzte. Jan Elvedi leistete sich nach einer Stunde einen Fehler im Aufbauspiel, den Paderborn letztlich durch Marco Terrazzino zum 2:1 nutzte.

In der 79. Minute verlor Elvedi schließlich nach einer Ecke auch noch das Kopfballduell gegen Hünemeier, der mit seinem zweiten Treffer den Paderborner Erfolg perfekt machte. Doch für Elvedi war der Tag damit noch nicht gebraucht genug. Wie Meyer konnte auch der Innenverteidiger die Partie verletzungsbedingt nicht zu Ende bringen. Weil Trainer Mersad Selimbegovic bereits fünf Mal gewechselt hatte, war der Jahn die letzten Sekunden in Unterzahl, als der Schweizer Defensivmann in der Nachspielzeit vom Feld gehumpelt war.

Wie schwer es Meyer und Elvedi erwischt hat, ist noch offen. Klar ist aber, dass beide darauf brennen dürften, am nächsten Sonntag zu Hause gegen den VfL Osnabrück Wiedergutmachung zu betreiben.