Jahn Regensburg: Gibt es wieder einen Frühstart?

Adamyan und Co. gefährlich in der Anfangsphase

Sargis Adamyan jubelt für Jahn Regensburg

Schoss alle seine Tore in der ersten Halbzeit: Sargis Adamyan (vorne), ©Imago/DeFodi

Der siebte Tabellenplatz des SSV Jahn Regensburg lässt bereits erahnen, dass die Oberpfälzer auch in dieser Saison mit ihren Stärken punkten können. Eine davon ist zum Beispiel die Fähigkeit, nicht aufzugeben und auch nach Rückständen noch zu punkten.

Eine andere Qualität der Regensburger: Sie benötigen scheinbar keine Anlaufzeit. Siebenmal trafen Grüttner und Co. bereits in den ersten 15 Minuten des Spiels ins Netz – mit Abstand Ligahöchstwert. Ein Grund dafür ist auch, dass die Angreifer schnell auf Touren kommen.

Zuhause Nachholbedarf

Sargis Adamyan erzielte bisher fünf Saisontore – alle in der ersten Halbzeit. Marco Grüttner markierte vier seiner bisher sieben Treffer vor dem Pausentee. Muss sich der kommende Gegner aus St. Pauli also bereits warm anziehen?

Nur bedingt, denn vor den eigenen Fans findet der SSV nur schwer in die Partie. Lediglich sechs Tore gelangen den sonst so torgefährlichen Regensburgern zuhause, nach Magdeburg und Duisburg ligaweit der schlechteste Wert.

Harte Nuss

Was bedeutet das für die kommende Partie? Der FC St. Pauli ist die drittbeste Auswärtsmannschaft der Liga, gewann drei der letzten vier Spiele auf fremdem Boden und spielte einmal unentschieden (0:0 beim HSV).

Bei den zwei Auswärtsniederlagen jedoch lagen die Kiezkicker bereits zur Halbzeit zurück, noch nie ging St. Pauli in dieser Saison mit einer Führung auf fremdem Terrain in die Pause. Möglicherweise muss der Jahn also diesmal auch vor den eigenen Fans früh starten, um gegen die Hamburger den Sieg zu erringen.

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