Jahn Regensburg: Nandzik geht

Linksverteidiger in die Oberliga Baden-Württemberg

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Montag, 18.01.2021 | 13:10
Alexander Nandzik

Alexander Nandzik (vorne) beackerte lange die linke Seite des Jahn. ©Imago images/Eibner

Abgang beim SSV Jahn Regensburg: Alexander Nandzik verlässt die Oberpfälzer und läuft künftig für den SGV Freiburg auf. Das gab der SSV am heutigen Montag offiziell bekannt.

„Alex hatte sich zuletzt mit seinem im Sommer 2020 geäußerten unbedingten Wechselwunsch leider selbst ins sportliche Abseits gestellt. Davon unabhängig bleibt aber sein Beitrag zu unserer sportlichen Entwicklung in den vergangenen Jahren unvergessen“, so Geschäftsführer Christian Keller. „An den Aufstiegen von der Regionalliga bis in die 2. Bundesliga hatte Alex als Stammspieler einen wichtigen Anteil. Umso mehr freut es mich, dass Alex mit dem Wechsel zum SGV Freiberg nun einen richtigen Schritt geht und mit einer parallelen Berufsausbildung in seine Zukunft investiert.“

Aufstiegs-Bauteil

Der aus der Jugend des 1. FC Köln stammende Nandzik wechselte einst im Januar 2016 auf Leihbasis vom Chemnitzer FC nach Regensburg, wo er in der Rückrunde fester Bestandteil der Mannschaft war, die in die 3. Liga aufstieg. Auch dort zählte der Linksverteidiger größtenteils zum Stammpersonal und hatte damit erheblichen Anteil daran, dass dem Jahn der Durchmarsch in die 2. Bundesliga gelang.

Dort war an Nandziks Status als Stammspieler in der ersten Saison nichts zu rütteln. Im Laufe der Saison 2018/19 aber verlor er dieses Privileg. Im Januar letzten Jahres folgte eine Leihe zum FCK, wo der Linksverteidiger allerdings nicht vorangehen konnte.

Nun folgt also der endgültige Abschied vom SSV. Auf die Zeit in der Oberpfalz blickt Nandzik „mit Stolz“ zurück, wie er sagt. Seine zukünftigen Schritte hat er genau abgewägt: Ich habe mich trotz höherklassiger Angebote bewusst für den Wechsel zum SGV Freiberg entschieden. Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich auch an die Zeit nach dem Profifußball denken muss.“