Jahn Regensburg: Nürnberg war bisher kein gutes Pflaster

16 Gastspiele beim Club ohne jeden Sieg

Marco Grüttner

Marco Grüttners Treffer zur 2:1-Führung reichte vergangene Saison nicht zum Sieg in Nürnberg (2:2). © imago images / ULMER Presseagentur

Mit sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen gegen den Hamburger SV (2:2), bei Holstein Kiel (2:1) und gegen den SV Sandhausen hat sich Jahn Regensburg auf den fünften Platz vorgearbeitet und zählt damit nach aktuellem Stand trotz des enormen Aderlasses im Sommer wieder zu den positiven Überraschungen.

Noch freilich sind die Abstände in der Liga gering und die Abstiegszone ist nur fünf Zähler entfernt. Die Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegovic darf folglich nicht nachlassen und muss weiter punkten. Am Sonntag beim 1. FC Nürnberg dürfte das aber nicht leicht werden, wie ein Blick in die Statistik vermuten lässt.

Gegen den Club gewann der Jahn nur zwei von 32 Partien und kassierte bei auch nur fünf Unentschieden 25 Niederlagen. In Nürnberg ist Regensburg sogar noch sieglos und verlor 13 von 16 Gastspielen. Allerdings gibt es guten Grund, diese erschreckenden Zahlen nicht zu schwer zu gewichten. Denn 28 der 32 Duelle fanden zwischen 1949 und 1977 statt, womit sich deren Aussagekraft relativiert.

Ein Punkt beim letzten Gastspiel

Seitdem gab es nur vier Vergleiche, in denen für den Jahn bei zwei Niederlagen ein Sieg und ein Remis zu Buche steht. In der Zweitliga-Saison 2003/04 musste sich Regensburg in Nürnberg zwar knapp mit 2:3 geschlagen geben, gewann dafür aber das Rückspiel vor eigenem Publikum mit 2:1. Den Abstieg konnte dieser Dreier letztlich aber auch nicht verhindern.

2017/18 unterlag der Jahn zunächst zu Hause mit 0:1, um dann aber aus Nürnberg ein 2:2 mitzunehmen. Nach Toren von Marc Lais und Marco Grüttner führte Regensburg sogar zwei Mal, kassierte durch Hanno Behrens und Edgar Salli aber jeweils den Ausgleich.

Zum erneuten Auftritt im Max-Morlock-Stadion reist Regensburg nun sicher nicht als Favorit und wäre wohl im Vorfeld mit einem erneuten Unentschieden nicht unzufrieden. Im Hinterkopf ist aber sicherlich auch die Hoffnung vorhanden, mit rund 3.000 eigenen Fans im Rücken den ersten Auswärtssieg in Nürnberg landen zu können.

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