Jahn Regensburg: Sorgen um Chima Okoroji

Kein zweiter Linksverteidiger mehr im Kader

Chima Okoroji

Chima Okoroji (r.) gegen Fürth noch vor der Pause ausgewechselt werden. © imago images / Eibner

Die Freude über den 1:0-Auftaktsieg im neuen Jahr gegen Hannover 96 war bei Hannover 96 nur von kurzer Dauer. Drei Tage nach dem knappen Erfolg über den Bundesliga-Absteiger unterlag der Jahn im oberpfälzisch-fränkischen Duell Greuther Fürth mit 0:2 und rutschte damit in der Tabelle auf einen freilich noch immer beachtlichen siebten Platz ab.

Das Ergebnis war am Freitagabend aus Regensburger Sicht aber nicht das einzig Schlechte. Vielmehr musste Trainer Mersad Selimbegovic vor der Pause gleich zweimal verletzungsbedingt wechseln. Zunächst musste nach 29 Minuten Abwehrchef Marcel Correia mit muskulären Problemen vom Feld und kurz vor der Halbzeit ging es auch für Chima Okoroji, den es bei einem Foul von Maximilian Sauer am Knöchel erwischte, nicht mehr weiter. Wie schwer die Verletzungen sind, wird wohl erst nach eingehenden Untersuchungen im Laufe des Wochenendes feststehen.

Schon vier Verletzte in zwei Spielen

Nach Sebastian Stolze (schwere Gesichtsverletzung) und Erik Wekesser (Trauma im Oberbauch), die beide gegen Hannover Blessuren erlitten, musste der Jahn an den ersten beiden Spieltagen im neuen Jahr gleich vier Verletzungen verkraften. Besonders bitter, dass die Jahn-Verantwortlichen darauf nach dem Transferschluss am Freitagabend um 18 Uhr nicht mehr mit Nachverpflichtungen reagieren können.

Während für Stolze und Wekesser auf den offensiven Außenbahnen ebenso noch Alternativen vorhanden sind wie in Person von Tim Knipping für Correia im Abwehrzentrum, träfe den Jahn ein längerfristiger Ausfall von Linksverteidiger Okoroji heftig.

Denn die linke Abwehrseite ist nach der Ausleihe von Alexander Nandzik zum 1. FC Kaiserslautern nicht mehr doppelt besetzt. Gegen Fürth musste nach dem Ausscheiden Okorojis mit Julian-Maurice Derstroff ein gelernter Offensivspieler auf ungewohnter Position ran, der dort sicherlich keine Ideallösung verkörpert. Insbesondere nicht über einen längeren Zeitraum. Deshalb gilt es nun auf Entwarnung bei Okoroji zu hoffen.