Jahn Regensburg: Was wurde aus den Abgängen 2020?

Das machen Grüttner, Knipping und Co.

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.2020 | 16:26
Marco Grüttner bei Jahn Regensburg

Marco Grüttner weiß auch in der Oberliga, wo das Tor steht. ©Imago images/ULMER Presseagentur

Jedes Jahr verlassen einige Leistungsträger Jahn Regensburg. Der SSV geht seinen Weg dennoch unbeirrt weiter, wissend, dass es auch im nächsten Sommer wieder einen Aderlass geben wird. Gleichzeitig ist man in Regensburg aber auch ein bisschen stolz, dass sich Jahr um Jahr Spieler dort so gut entwickeln, dass sie auf dem Zettel anderer Klubs landen. Wir haben Euch aufbereitet, wie es den Abgängen des vergangenen Sommers aktuell ergeht.

Marco Grüttner
Der Kapitän und Torjäger hinterließ wohl die größte Lücke, doch er wurde nicht etwa weggekauft, sondern ließ seine Profi-Karriere einfach hinter sich. Der 35-Jährige ist zur Zeit in der Oberliga Baden-Württemberg bei der SGV Freiberg Spieler und Sportlicher Leiter in Personalunion. Mit neun Toren in 13 Spielen hält er seinen Klub derzeit an der Tabellenspitze und ist damit sozusagen selbst sein bester Transfer.

Chima Okoroji
Ein weiteres Erfolgsmodell des Jahn sind Leihen. Wie zuvor Jonas Föhrenbach entwickelte sich auch Chima Okoroji als Außenverteidiger prächtig. Seine Rückkehr zum SC Freiburg war jedoch von kurzer Dauer. Der Bundesligist verlieh ihn gleich weiter nach Paderborn, wo der Linksfuß nach zwei Spieltagen von einem Außenbandriss gebremst wurde.

Aaron Seydel
Die Leihe des lange von Verletzungen geplagten Aaron Seydel lief etwas weniger gut. Der Offensivmann kehrte zu Stammverein Mainz 05 zurück, der ihn dann fest nach Darmstadt transferierte. Dort ist er nach überwundenem Trainingsrückstand zu bisher drei Einsätzen ohne Tor gekommen.

Marcel Correia
Der Innenverteidiger ging ablösefrei nach Paderborn. In den ersten drei Spielen gesetzt ist der 31-Jährige seither nicht mehr von der Bank gekommen. Drei Siege und ein Unentschieden ohne ihn geben Trainer Steffen Baumgart wenig Anlass das zu ändern.

Andreas Geipl
Auch der Defensivspezialist ging zu einem Liga-Konkurrenten. Beim 1. FC Heidenheim ersetzt er den in die Bundesliga gewechselten Sebastian Griesbeck auf der Sechser-Position. Gewohnt zuverlässig verrichtete er dort seinen Dienst bisher an allen Spieltagen von Beginn an.

Julian Derstroff
Der Flügelspieler konnte sich beim Jahn nie zum Stammspieler aufschwingen, ging daher einen Schritt zurück in die 3. Liga zum Halleschen FC. In bisher acht Einsätzen kommt er auf zwei Tore und eine Vorlage.

Marc Lais
Nach Jahren als Stammspieler im Mittelfeld kam Lais in der vergangenen Saison nur noch auf sechs Einsätze. Bei Absteiger Wehen Wiesbaden wollte der 29-Jährige wieder eine tragende Rolle einnehmen: Mit neun Spielen von Beginn an ist ihm das gelungen.

Tim Knipping
Auch der Innenverteidiger ging zu einem Absteiger in Liga 3: Bei Dynamo Dresden hält er das Abwehrzentrum zusammen, verpasste nur wegen einer Ampelkarte ein Spiel.

Kevin Hoffmann
Der Spielmacher, der schon mehrmals in die 3. Liga und Regionalliga verliehen worden war, wechselte fest zu seinem letzten Leihverein VfR Aalen in die Regionalliga Südwest. Wie im letzten Jahr ist der 25-Jährige dort Stammkraft und mit zwei Toren und zwei Assists in neun Spielen auch torgefährlich.

Wen haben die anderen Klubs verabschiedet? Hier geht’s zu den bisher erschienen Abgängen 2020.