Karlsruher SC: Dirk Carlson kommt – Wer noch?

Makana Baku und Merveille Biankadi im Blick

Dick Carlson im Grasshoppers-Dress.

Soll bereits beim KSC unterschrieben haben: Dirk Carlson. ©imago images/Majerus

Update (10:05 Uhr): Der KSC hat die Verpflichtung Carlsons soeben bestätigt und ihn mit einem Vertrag bis 2022 ausgestattet. „Dirk Carlson ist ein junger Spieler mit viel Potential“, wird Sportdirektor Oliver Kreuzer in der Pressemitteilung der Badener kurz und knackig zitiert.

„Ich freue mich, den nächsten Schritt zu machen und mich bei so einem Traditionsverein wie dem KSC beweisen und weiterentwickeln zu können“, so Carlson.

Ursprünglicher Artikel (7:16 Uhr):
Mit dem gestrigen 5:3-Sieg im prestigeträchtigen Landespokal-Finale gegen den SV Waldhof Mannheim hat der Karlsruher SC für ein finales Highlight in der Saison 2018/19 gesorgt. Nun richtet sich der Fokus komplett auf die kommende Spielzeit, für die die Verantwortlichen um Trainer Alois Schwartz und Sportdirektor Oliver Kreuzer aktuell intensiv nach Verstärkungen Ausschau halten.

Eine erste Vollzugsmeldung steht dabei wohl kurz bevor. Das luxemburgische Tageblatt hat bereits vermeldet, dass Dirk Carlson vom Grasshopper-Club Zürich nach Karlsruhe wechselt und den 21-Jährigen bei der Vertragsunterschrift mit Kreuzer abgebildet. Wahrscheinlich, dass der Transfer sehr zeitnah auch offiziell bekannt gegeben wird.

Der Sohn eines US-Amerikaners und einer Spanisch-Luxemburgerin hat bislang 15 Spiele für die A-Nationalelf Luxemburgs absolviert und hofft in Karlsruhe nun auf den Durchbruch, nachdem es bei den Grasshoppers in den vergangenen eineinhalb Jahren nur zu Einsätzen in der zweiten Mannschaft gereicht hatte. Zuvor lief der Linksverteidiger, der Damian Roßbach Konkurrenz machen soll, in Luxemburg 33-mal erstklassig auf.

Carlson, der nach Ablauf seines Vertrages in Zürich ablösefrei ist, hat laut dem „Tageblatt“ für drei Jahre unterschrieben.

Schwartz bestätigt Interesse an Biankadi

Der Linksverteidiger wird indes sicher nicht der letzte Neue bleiben. „Namen kann ich keine nennen. Wir versuchen, uns breiter aufzustellen, in jedem Mannschaftsteil die Qualität und die Konkurrenz zu erhöhen“, will Trainer Schwartz im „Kicker“ (Ausgabe 44/2019 vom 27.05.2019) nicht zu viel verraten, bestätigte dann aber doch das seit einigen Tagen kolportierte Interesse an Merveille Biankadi von Hansa Rostock.

„Ich kenne ihn noch aus der Zeit, als er in Erfurt war. Ein talentierter Spieler, der eine ordentliche Runde gespielt hat“, so Schwartz über den 24 Jahre alten Offensivspieler, der aufgrund eines bis 2020 laufenden Vertrages in Rostock aber ablösepflichtig wäre. Ebenso wie Makana Baku, der bis 2020 an die SG Sonnenhof Großaspach gebunden ist und laut „Kicker“ auch ein Thema ist. Zum 21 Jahre alten Flügelspieler äußerte sich Schwartz indes nicht.

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