Karlsruher SC: Ilian Micanski erwägt Wechsel – Stillstand bei Max und Hennings

Obwohl die Transferperiode noch bis Ende August geht, wird der Karlsruher SC am Ende wohl der Verein mit der geringsten Fluktuation im Kader sein. Zu den bisherigen Neuzugängen Bjarne Thoelke (VfL Wolfsburg), Pascal Köpke (SpVgg Unterhaching), Erwin Hoffer (Fortuna Düsseldorf) und Vadim Manzon (Strogino Moskau) soll zwar noch ein zentraler Mittelfeldspieler als Ersatz für den abgewanderten Reinhold Yabo kommen, doch ansonsten ist nichts mehr geplant.

Zumindest dann nicht, wenn nach Yabo nicht doch noch ein weiterer Leistungsträger gehen sollte. Die übrigen Abgänge von Philipp Klingmann (SV Sandhausen) und Silvano Varnhagen (Eintracht Trier) sowie dem bereits letzte Saison verliehenen Dennis Mast (Arminia Bielefeld) fallen bislang kaum ins Gewicht.

Anders wäre es, sollten Rouwen Hennings und Philipp Max noch gehen, wobei es in beiden Personalien zuletzt ruhig geworden ist. Sportchef Jens Todt erklärte nun aber gegenüber den „ka-news“, dass es zuletzt mit den an Hennings und Max interessierten Vereinen TSV 1860 München und FC Augsburg keinen Kontakt mehr gegeben habe. Präsident Ingo Wellenreuther betonte unterdessen, dass beide Spieler „aus sportlichen Gründen unverkäuflich“ seien, womit zumindest für den Moment klar scheint, dass Max‘ geäußerter Wechselwunsch nicht in Erfüllung gehen wird.

Micanski lehnt anderes Angebot ab

Anders sieht es bei Ilian Micanski aus, dem der KSC bei einem passenden Angebot keine Steine in den Weg legen würde. Und auch der bulgarische Angreifer, der mit Hoffer, Manzon und Köpke gleich drei neue Konkurrenten bekommen hat, liebäugelt mit einer Veränderung: „Wenn ein besseres Angebot kommt, wechsle ich“, erklärte der bulgarische Nationalstürmer gegenüber „abseits-ka“ und verriet zugleich, eine erste Offerte eines anderen Klubs schon abgelehnt zu haben: „Die Option war nicht gut, Karlsruhe war besser.“

Weil Micanski, dessen Vertrag noch bis 2016 läuft, dem Vernehmen nach zu den Besserverdienern beim KSC zählt, würden die Badener den Angreifer wohl für kleines Geld ziehen lassen.

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