Karlsruher SC: Wohl alles klar mit Tomas Oral – Eintracht Frankfurt wirbt um Jens Todt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 16.10.20 | 09:18

Orals Unterschrift nur Formsache

Die offizielle Bestätigung steht zwar weiterhin aus, doch es gilt inzwischen als sicher, dass Tomas Oral in der kommenden Saison den Karlsruher SC trainieren und damit die Nachfolge des aus eigenem Antrieb aus dem Amt scheidenden Markus Kauczinski antreten wird.

Nachdem der FSV Frankfurt am Samstag bekannt gegeben hat, dass Oral seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird, kamen schnell die Gerüchte um einen Wechsel zum KSC auf, die sich mittlerweile verdichtet haben. Nachdem der als Wunschkandidat gehandelte Tayfun Korkut abgesagt hat und die SG Sonnenhof Großaspach deutlich machte, dass Rüdiger Rehm keine Freigabe erhalten wird, fiel die Wahl letztlich auf den ambitionierten und mit 42 Jahren noch jungen Oral. Dagegen war man vom ebenfalls diskutierten Kauczinski-Assistenten Argirios Giannikis allem Anschein nicht überzeugt.

Noch in dieser Woche soll Oral in Karlsruhe unterschreiben, wobei aber offen ist, ob an diesem ursprünglichen Zeitplan aufgrund der angespannten Lage in Frankfurt festgehalten wird. Möglich, dass die Vollzugsmeldung deshalb noch etwas auf sich warten lässt.

Todts Vertrag läuft bis 2017

Unterdessen droht dem KSC möglicherweise nach Kauczinski die zweite Führungsfigur in der sportlichen Leitung von Bord zu gehen. Denn nach Informationen der „Bild“ gilt Sportdirektor Jens Todt bei Eintracht Frankfurt als Kandidat auf die Nachfolge von Heribert Bruchhagen als neuer starker Mann.

Allerdings besitzt Todt in Karlsruhe einen Vertrag bis 2017 ohne Ausstiegsklausel, womit die Badener eine Ablöse verlangen könnten und im Fall der Fälle wohl auch würden. Dass Todt selbst eine Veränderung anstrebt, ist indes nicht auszuschließen, nachdem der Europameister von 1996 etwas überraschend in den finalen Gesprächen mit Kauczinski im Herbst außen vor blieb und sich dadurch sicherlich vor den Kopf gestoßen gefühlt haben dürfte.

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