KSC auf dem Weg zur Auswärtsmacht

Vier der letzten fünf Gastspiele wurden gewonnen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 03.01.21 | 07:43
Marvin Wanitzek

Mit einem Doppelpack und einem Eigentor in Würzburg häufig im Blickpunkt: Marvin Wanitzek. © imago images / Sportfoto Rudel

Mit dem 4:2-Sieg bei den Würzburger Kickers hat der Karlsruher SC seinen Negativlauf im Jahr 2020 gelassen. Nach drei Niederlagen vor Weihnachten gegen Fortuna Düsseldorf (1:2), bei Erzgebirge Aue (1:4) und gegen den Hamburger SV (1:2) gelang den Badenern zum Start ins neue Jahr beim Schlusslicht ein wichtiger Dreier, mit dem das Polster auf die Abstiegszone zumindest vorübergehend auf acht Punkte ausgebaut wurde.

Vor einer Serie schwieriger Spiele gegen Greuther Fürth, bei Holstein Kiel, gegen den 1. FC Heidenheim und Hannover 96 sowie beim VfL Bochum war der Erfolg von Würzburg auch für das Selbstvertrauen wichtig. Dass drei der nächsten fünf Partien im heimischen Wildparkstadion stattfinden, muss unterdessen nicht unbedingt ein Vorteil sein. Denn bei zwei Siegen und vier Niederlagen im eigenen Stadion holte der KSC nur sechs seiner 19 Punkte zu Hause.

In der Auswärtstabelle auf Platz vier

Auswärts ist die Mannschaft von Trainer Christian Eichner dafür derzeit wahrlich kein gern gesehener Gast.  Von den ersten drei Gastspielen in dieser Saison brachte der KSC zwar nur einen Zähler mit, doch beginnend mit dem 3:0 beim FC St. Pauli wurden vier der jüngsten fünf Auswärtsspiele gewonnen. Dem klaren Sieg am Millerntor folgten weitere Siege bei Eintracht Braunschweig (3:1) und beim VfL Osnabrück (2:1), ehe das 1:4 in Aue zwar nach einer deutlichen Niederlage klang, bei der der KSC aber eigentlich gut im Spiel war und vornehmlich an fehlender Konsequenz vor beiden Toren scheiterte.

Mit dem Sieg nun in Würzburg kletterte Karlsruhe in der Auswärtstabelle sogar auf Rang vier, wohingegen im Heimranking Relegationsplatz 16 zu Buche steht. In den nächsten Wochen gibt es aber nun genügend Gelegenheiten, letztere Bilanz aufzupolieren, auch wenn es die Gegner in sich haben.