KSC beweist langen Atem

Schwartz-Elf drei Mal in Folge mit späten Toren

Philipp Hofmann (l.) gegen Damrstadts Tim Skarke.

Philipp Hofmann (l.) schlug im Pokal gegen Darmstadt spät zu. ©imago images/Jan Huebner

Nach einem Zwischentief mit drei Niederlagen vom dritten bis zum fünften Spieltag hat sich der Karlsruher SC in den vergangenen Wochen wieder stabilisiert. Beim 1:0-Sieg im DFB-Pokal bei Darmstadt 98 blieben die Badener zum siebten Mal in Folge ungeschlagen und gelten nicht von ungefähr als unangenehm zu bespielende Mannschaft.

Auch deshalb, weil das Team von Trainer Alois Schwartz auch dann noch zurückkommt, wenn kaum mehr damit zu rechnen ist. So bewies der KSC drei Mal in Folge einen langen Atem. Beim VfL Bochum glich der KSC nach 75-minütiger Unterzahl in der Nachspielzeit zum 3:3 aus und setzte am vergangenen Wochenende gegen Hannover 96 noch eins drauf, als der in der dritten Minute der Nachspielzeit erlittene 2:3-Rückstand postwendend noch zum erneuten 3:3 ausgeglichen wurde.

Im Pokal in Darmstadt dauerte es nun zwar nicht bis in die Nachspielzeit, doch auch am Böllenfalltor sorgte Philipp Hofmann in der 85. Minute mit seinem goldenen Tor für einen späten Jubel.

In den letzten drei Ligaspielen immer im Rückstand

Auch wenn es angesichts der letzten Spiele so scheint, ist der KSC aber kein wirklicher Last-Minute-Serientäter. Vielmehr weist die Schwartz-Elf in der Schlussviertelstunde mit 6:5-Toren eine nur leicht positive Bilanz auf. Dennoch sprechen die vergangenen Partien zum einen dafür, dass die Badener physisch in einem hervorragenden Zustand sind und zum anderen auch dafür, dass Moral und Mentalität des Teams absolut intakt sind.

Dennoch würde es der KSC am morgigen Samstag beim FC St. Pauli sicher liebend gerne vermeiden, auch im vierten Ligaspiel in Folge in Rückstand zu geraten. Denn klar ist auch, dass ein später Lucky Punch nicht immer gelingen wird.

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