KSC: Endet die Gegentorflut gegen den Jahn?

Änderungen im Vergleich zum Derby möglich

Lukas Fröde am Ball für den KSC

Lukas Fröde (vorne) und der KSC mussten zuletzt viele Gegentore schlucken. ©Imago images/Sportfoto Rudel

Seit mittlerweile acht Spielen wartet der Karlsruher SC in der 2. Bundesliga auf einen Sieg. Auch wenn es in sieben dieser acht Spiele immerhin zu einem Unentschieden reichte, beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone nur noch zwei Punkte. Am heutigen Freitag im Heimspiel gegen Jahn Regensburg will der KSC nun den Bock unbedingt wieder umstoßen, muss dafür aber vor allem defensiv zulegen.

Denn mit 27 Gegentoren stellt die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz nicht nur insgesamt die zweitschwächste Defensive der Liga, sondern offenbarte vor allem in den vergangenen Wochen Probleme in der Rückwärtsbewegung. Alleine in den letzten fünf Ligaspielen waren es zwölf Gegentreffer, womit sich die maue Ausbeute von nur vier Punkten in diesen Spielen erklären lässt.

Wir wollen über die Kompaktheit zum Erfolg kommen. (Lukas Fröde)

Lukas Fröde machte auf der Pressekonferenz am Mittwoch keinen Hehl daraus, worauf gegen Regensburg ein Schwerpunkt liegen muss: „Die Gegentore wurmen uns natürlich. Wir stellen uns in manchen Situationen nicht gut an. Wir wollen über die Kompaktheit zum Erfolg kommen. Dann bin ich guter Dinge, dass wir am Freitag die Null halten können und vorne sind wir sowieso immer gefährlich.“

Rückkehr zur Doppelsechs und nur eine echte Spitze?

Wahrscheinlich, dass Trainer Schwartz im Vergleich zur 0:3-Niederlage im Derby beim VfB Stuttgart Veränderungen vornehmen wird. Anstelle der in Stuttgart aufgebotenen Mittelfeldraute ist die Rückkehr zu einer Doppelsechs wahrscheinlich, die für mehr Stabilität sorgen sollte. Mit Marvin Wanitzek neben Fröde ist die bewährte Doppelsechs vermutlich die erste Option. Aber auch der Einbau des defensivstärkeren Alexander Groiß ist eine Alternative.

Denkbar zudem, dass der KSC-Coach von der zuletzt aufgebotenen Doppelspitze abweicht und dafür in einem 4-2-3-1 mit Anton Fink als hängender Spitze ein Bindeglied zwischen Mittelfeld und Angriff installiert. Marvin Pourié müsste in diesem Fall als zweiter Angreifer wohl weichen.