KSC: Kampf um die Nummer eins weiter offen

Noch keine Entscheidung zwischen Marius Gersbeck und Markus Kuster

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 04.09.20 | 08:01
Marius Gersbeck und Markus Kuster im KSC Tor

Wer wird die Nummer eins? Markus Kuster (vorne) oder Marius Gersbeck (hinten) liefern sich ein umkämpftes Duell. ©imago images/Sporfoto Rudel

Acht Tage vor dem Heimspiel im DFB-Pokal gegen den 1. FC Union Berlin und zwei Wochen vor dem Zweitliga-Auftakt bei Hannover 96 ist der Kader des Karlsruher SC weiterhin nicht komplett. Trainer Christian Eichner wünscht sich noch einen Flügelspieler und einen rechten Verteidiger, wobei aus wirtschaftlichen Gründen ein Akteur, der beide Positionen abdecken kann, die Wunschlösung wäre, bislang aber nicht gefunden wurde.

Bereits gefunden hat der KSC einen Ersatz für den zum SC Freiburg gewechselten Stammtorwart Benjamin Uphoff. Vom österreichischen Erstligisten SV Mattersburg wurde Markus Kuster verpflichtet, der sich nach 152 Erstliga-Einsätzen in der Heimat nun auch in Deutschland beweisen möchte. Zunächst aber muss der 26-Jährige das interne Torwartduell mit Marius Gersbeck für sich entscheiden, der vergangene Saison hinter Uphoff die Nummer zwei war, aber ohne Einsatz geblieben ist.

Finaler Test gegen Mannheim

Gersbeck, der nach zwei Leihjahren beim VfL Osnabrück und teils herausragenden Leistungen in der 3. Liga vor einem Jahr von Hertha BSC in den Wildpark gewechselt ist, hofft natürlich ebenfalls auf den Zuschlag. Nachdem Gersbeck am Dienstag das Training wegen Knieproblemen abbrechen und am Mittwoch komplett aussetzen musste, war zwischenzeitlich zu befürchten, dass der 25-Jährige wie schon mehrfach in seiner Karriere vom Verletzungspech aus der Bahn geworfen wird.

Am gestrigen Donnerstag trainierte Gersbeck aber wieder mit den Kollegen und könnte laut den Badischen Neuesten Nachrichten am Samstag im finalen Testspiel gegen Waldhof Mannheim noch einmal die Gelegenheit erhalten, sich zu beweisen. Weil gegen den Drittligisten nur ein Test anstatt der zunächst anvisierten zwei Partien absolviert wird, wird sich aber nur ein Keeper über 90 Minuten zeigen können. Möglich ist indes auch, dass beide eine Halbzeit im Tor stehen.

Aktuell ist weder den Test gegen Mannheim betreffend noch generell bezüglich der künftigen Nummer eins eine Entscheidung gefallen. Allzu lange dürfte diese aber nicht mehr auf sich warten lassen.