KSC: Keine Abgangswelle in Sicht

Keine Kündigungen wegen Insolvenz erwartet

Oliver Kreuzer vom KSC

Sportchef Oliver Kreuzer will nicht zu pessimistisch in die Zukunft schauen. ©Imago images/Kirchner Media

Der KSC steht vor noch deutlich ungewisseren Zeiten als die meisten anderen Zweitligisten. Nicht nur die unklare Fortsetzung der Saison, über die zumindest in den nächsten Tagen Neuigkeiten erwartet werden, auch der drohende Abstieg und die Insolvenz-Frage beschäftigen die Badener weiter.

Letztere beeinträchtigt die Kaderplanung immens. Nicht nur die auslaufenden Verträge, auch die bestehenden könnten dann nämlich gegenstandslos werden. Im Falle einer Insovenz haben beide Vertragsseiten ein Kündigungsrecht mit Frist von drei Monaten.

Schnäppchen im Sommer?

Angst vor einer Kündigungswelle hat man im Wildpark allerdings nicht. „In der jetzigen Situation sind diese doch froh, wenn sie unter Vertrag stehen“, so Sportchef Oliver Kreuzer in den „BNN„.

Begehrt dürften vor allem Leistungsträger wie Marvin Wanitzek sein. Der Mittelfeldspieler hatte aber erst im Januar seinen Vertrag verlängert. Trotz des momentanen Stillstandes in den konkreten Planung ist die Sportliche Leitung also optimistisch, könnte man doch womöglich sogar vom erwartbar ruhigen Transfermarkt profitieren.

„Vielleicht bekommt man in diesem Sommer den ein oder anderen, den man sonst nicht gekriegt hätte“, spekuliert Kreuzer. So dürfte der Abstieg die wesentlich größere Gefahr sein, was Abgänge angeht. In diesem Fall wäre z.B. Wanitzek realistisch wohl kaum zu halten, ebensowenig Torjäger Philipp Hofmann. Jérôme Gondorf würde automatisch nur bei Klassenerhalt bleiben, kehrt sonst zum SC Freiburg zurück.