KSC: Schnelle Entscheidung bei Wanitzek unwahrscheinlich

Leistungsträger weckt Begehrlichkeiten

Marvin Wanitzek (m.) gegen Aues Clemens Fandrichund Philipp Riese.

Marvin Wanitzek (m.) ist ein Fixpunkt im Spiel des KSC. ©imago images/Sportfoto Rudel

Beim KSC setzt Trainer Alois Schwartz bekanntlich auf eine klar definierte Stammformation. Zu dieser gehört auch Marvin Wanitzek. Der Mittelfeldspieler verpasste seit seinem Wechsel in den Wildpark im Sommer 2017 lediglich zwei Drittliga-Spiele auf Grund von Sperren, in der laufenden Zweitliga-Saison stand er jede Minute auf dem Platz.

Doch nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ wusste der 26-Jährige zu überzeugen und etablierte sich als spiel- und lauffreudiger Eckpfeiler. Im kommenden Sommer läuft sein Vertrag aus, der KSC möchte unbedingt verlängern. Eine schnelle Entscheidung scheint aber unwahrscheinlich: Nach Informationen von Liga-Zwei.de beschäftigen sich auch drei Bundesligisten mit dem Rechtsfuß.

Im zweiten Anlauf in die 1. Bundesliga

Durch die Unterschrift unter einem neuen Kontrakt im Wildpark würde sich Wanitzek der Möglichkeit berauben, im Sommer ablösefrei zu wechseln. Da die Statuten außerdem vorschreiben, dass interessierte Klubs frühestens ein halbes Jahr vor Ablauf eines Vertrages mit einem Spieler Gespräche führen dürfen, ohne sich die Erlaubnis seines aktuellen Klubs einzuholen, könnte Wanitzek mit seiner Unterschrift die Tür in die 1. Bundesliga schließen.

Während sich der KSC auf eine Hängepartie einstellen kann, dürfte er aus sportlicher Sicht aber davon profitieren. Wanitzek wird darauf brennen, im zweiten Anlauf den Sprung in die Bundesliga zu schaffen, was durch ansprechende Leistungen im weiteren Saisonverlauf wahrscheinlicher wird. Die nächste Chance dazu bietet sich am Sonntag in Stuttgart.

Gegen die Schwaben dürfte er dabei besonders motiviert sein. Vor seinem Wechsel nach Karlsruhe war er vier Jahre lang für den VfB aktiv, kam dort aber überwiegend in der zweiten Mannschaft zum Einsatz und nur ein Mal in der Bundesliga zum Zug. Seinen vier Minuten aus der Saison 2015/16 könnten ab der kommenden Saison aber weitere Minuten folgen.