MSV Duisburg: Daniel Davari kann gehen

Zebras mit neuem Kapitän in die Rückrunde?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 07.01.19 | 10:33
Daniel Davari

Stand nur an den ersten vier Spieltagen im MSV-Tor: Daniel Davari © Imago / Picture Point

Seit vier Tagen befindet sich der MSV Duisburg in der Vorbereitung auf die Restrückrunde, die die Zebras bis zur Abreise ins Trainingslager in Portugal am nächsten Montag in der Heimat absolvieren. Mit Torhüter Felix Wiedwald, der von Eintracht Frankfurt ausgeliehen wurde, hat der MSV für die Mission Klassenerhalt bereits einen ersten Neuzugang an Land gezogen, dem noch weitere Verstärkungen folgen könnten.

Ein heißer Kandidat als Ersatz für den verletzten Sebastian Neumann ist vor allem Joseph Baffo, der aktuell im Probetraining unter die Lupe genommen wird.

Weil das Budget des MSV aber relativ eng ist, laufen zugleich auch Bemühungen, den Gehaltsetat wieder zu entlasten. So machte Trainer Torsten Lieberknecht laut Reviersport in einer Medienrunde relativ deutlich, dass Daniel Davari keine große Perspektive mehr besitzt und riet dem Schlussmann, der hinter Wiedwald und Daniel Mesenhöler nur noch dritter Keeper wäre, zu einem Vereinswechsel.

Während Mesenhöler auf längere Sicht weiter das Vertrauen genießt und im Sommer wieder zur Nummer eins aufsteigen könnte, hat der ohnehin nur bis Juni 2019 unter Vertrag stehende Davari keine Zukunft in Duisburg. Der 31-Jährige stand zwar an den ersten vier Spieltagen im Tor, konnte aber nicht durchweg überzeugen und verlor früh seinen Platz an Mesenhöler.

Kapitänswechsel ist ein Thema

Unterdessen ist offenbar nicht ausgeschlossen, dass der MSV mit einem neuen Kapitän in die Rückrunde geht. „Das ist eine Sache, die ich auch in meinen Gedankenspielen dabei habe. Aber da bin ich noch nicht so weit zu sagen, dass da ein Wechsel ansteht“, ließ sich Lieberknecht diesbezüglich alle Möglichkeiten offen, was möglicherweise auch als Zeichen an den bisherigen Kapitän Kevin Wolze zu verstehen ist.

Schon die im Zuge der Wiedwald-Verpflichtung getätigten Aussagen, dass Spieler benötigt werden, „die Verantwortung übernehmen“, ließ eine gewisse Unzufriedenheit Lieberknechts mit den bisherigen Strukturen in der Mannschaft erahnen. Ob es in den kommenden Wochen aber tatsächlich einen neuen Spielführer gibt, bleibt abzuwarten.

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