MSV Duisburg: Erneuter Trainerwechsel ausgeschlossen

Drittliga-Lizenz wäre eine "enorm große Herausforderung"

Torsten Lieberknecht

Trotz angespannter Lage sicher im Sattel: Torsten Lieberknecht © Imago / Eibner

Vier ungeschlagene Spiele mit immerhin sechs Punkten hatten den MSV Duisburg vor dem Kellerduell gegen den FC Ingolstadt in eine gute Position gebracht. Doch anstatt gegen die Schanzer einen Big-Point zu landen und einen Konkurrenten im Abstiegskampf abzuhängen, unterlagen die Zebras am Samstag zu Hause mit 2:4 und sind nun zurück am Tabellenende.

Bei zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und mit dem Nachholspiel am Mittwoch gegen den 1. FC Köln hat der MSV zwar noch alles in der eigenen Hand, einfach wird es aber nicht, den Sturz in die Drittklassigkeit zu vermeiden. Auch deshalb nicht, weil vor allem auswärts mit dem SC Paderborn, Holstein Kiel und dem Hamburger SV noch richtig schwierige Aufgaben warten.

Ingo Wald mit klarem Bekenntnis

Klar ist unterdessen, dass der MSV mit Trainer Torsten Lieberknecht den Klassenerhalt schaffen will. Auf die Frage des „Kicker“ (Ausgabe 30/2019 vom 08.04.2019) nach einem möglichen, erneuten Trainerwechsel gab es von Präsident Ingo Wald eine unmissverständliche Antwort: „Das wird ganz sicher nicht der Fall sein. Trainer Torsten Lieberknecht steht nicht zur Diskussion.“

Torsten Lieberknecht steht nicht zur Diskussion. (Ingo Wald)

Lieberknecht, der gegen Ingolstadt gemeinsam mit Sportdirektor Ivica Grlic nach dem Handelfmeter für die Schanzer, der zum 1:2 führte, wegen Reklamierens auf die Tribüne geschickt wurde, hat den MSV in dieser Saison bereits zweimal in die Spur gebracht. Nach der Pleite gegen Ingolstadt ist der Coach nun abermals gefordert, um nach dem letztjährigen Abstieg mit Eintracht Braunschweig nicht erneut das Saisonziel zu verpassen.

Der Klassenerhalt wäre für den MSV auch in wirtschaftlicher Hinsicht von großer Bedeutung. Denn wie Präsident Wald offen einräumt, wäre die Lizenzerteilung für die 3. Liga kein Selbstläufer: „Wir sind sicher, dass die Zweitliga-Lizenz für uns kein Problem darstellen wird. Bezüglich der 3. Liga gibt es einige Nachfragen vom DFB. Das ist schon eine extrem große Herausforderung für uns – das war uns aber auch klar.“

Noch hat der MSV sieben Spiele Zeit, um zu verhindern, dass man Antworten auf die Nachfragen seitens des Verbandes finden muss.

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