MSV Duisburg: Hat John Verhoek noch eine Perspektive?

Angreifer soll offenbar auch gehen

John Verhoek

Noch ohne Zweitliga-Tor für den MSV: John Verhoek © Imago / Revierfoto

Am Montagabend ist der MSV Duisburg im portugiesischen Almancil angekommen, wo die Zebras bis zum 22. Januar acht Tage lang intensiv arbeiten und die Voraussetzungen für den Klassenerhalt schaffen wollen. Nicht mit dabei unter südlicher Sonne sind Daniel Davari, Thomas Blomeyer und Yanni Regäsel, die sich stattdessen nach einem neuen Arbeitgeber umsehen sollen.

Mitgereist ist hingegen John Verhoek, dem offenbar nur knapp ein ähnliches Schicksal entgangen ist. Wie Bild berichtet, soll auch dem niederländischen Angreifer von Vereinsseite nahegelegt worden sein, sich einen neuen Verein zu suchen. Doch weil sich bisher kein Interessent gefunden hat, gehört der in 13 Zweitliga-Spielen im MSV-Trikot torlose gebliebene Verhoek weiterhin zum Kader.

Verhoek nur noch Angreifer Nummer fünf?

Vermutlich auch deshalb, weil der 29-Jährige noch einen Vertrag bis 2021 besitzt und der Marktwert nicht zerstört werden soll. Weil Verhoek, in dessen ablösefreie Verpflichtung im Sommer vom 1. FC Heidenheim große Hoffnungen gesetzt wurden, zu den Top-Verdienern gehört, würde der MSV in Sachen Ablöse aber sicherlich mit sich reden lassen, sollte ein anderer Verein vorstellig werden.

Denn nach der Verpflichtung von Havard Nielsen ist Verhoek hinter dem Norweger sowie hinter Borys Tashchy, Stanislav Iljutcenko und Richard Sukuta-Pasu womöglich nur noch Angreifer Nummer fünf mit entsprechend geringen Einsatzchancen, zumal das Verhältnis zu Trainer Torsten Lieberknecht nicht das beste sein soll.

Ob sich für Verhoek, der vor seinem Wechsel nach Duisburg in 155 Zweitliga-Spielen (FSV Frankfurt, FC St. Pauli, 1. FC Heidenheim) immerhin 36 Tore erzielt hat, aus dieser Situation beim MSV noch ein Ausweg findet, erscheint zumindest fraglich.

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