MSV Duisburg: Jetzt kommen die richtig schwierigen Aufgaben

Vier Mal nacheinander gegen Aufstiegskandidaten

Ivica Grlic

Hat schon den 1. FC Nürnberg im Blick: Ivica Grlic © Imago / Revierfoto

Weil zwei Mal ein Rückstand aufgeholt wurde und Arminia Bielefeld nicht von ungefähr auch schon 31 Punkte auf dem Konto hat, überwog beim MSV Duisburg nach dem 2:2 am Samstag die Zufriedenheit mit dem einem Zähler. Zwar wäre es mit einem Sieg möglich gewesen, zum drittplatzierten Holstein Kiel aufzuschließen, doch zumindest im Moment richtet sich der Fokus beim MSV ausschließlich auf das Erreichen der 40 Punkte.

Und diese Zurückhaltung scheint zumindest mit Blick auf die anstehenden Aufgaben auch nicht aufgesetzt. Denn auf die Zebras wartet bis zur Länderspielpause Ende März ein happiges Programm.

Beim 1. FC Nürnberg, gegen den FC Ingolstadt, bei Holstein Kiel und gegen Fortuna Düsseldorf warten nacheinander vier Mannschaften, die zum engsten Kreis der Aufstiegskandidaten zählen. Und danach steht ein sicher auch nicht einfaches Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig an, ehe anschließend ein wenig durchgeatmet und eine letzte Zwischenbilanz vor dem Endspurt gezogen werden kann.

Schlechte Erinnerungen an den Club

„In so einem Spiel hätte man auch durchaus verlieren können. Wir können somit aber positiv und ohne Druck nach Nürnberg fahren“, richtete Sportdirektor Ivica Grlic auf der vereinseigenen Webseite den Blick direkt nach dem Spiel gegen Bielefeld schon wieder nach vorne.

Mit dem 1. FC Nürnberg hat der MSV indes gleich zwei offene Rechnungen. In der Hinrunde kegelte der Club die Zebras mit einem 2:1-Sieg in Duisburg aus dem DFB-Pokal und landete dann in der Liga einen 6:1-Kantersieg. Übermäßig als Motivationskünstler in Erscheinung treten wird Trainer Ilia Gruev in den kommenden Tagen angesichts dieser Ergebnisse sicher nicht müssen.

Gewinnt Duisburg in Nürnberg? Jetzt wetten!